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Dr. W. Blindow-Schulen laden zum „Infotag“ ein / Kosmetik-Workshop mit guter Resonanz

Gut gemachtes Make-up sieht man nicht

Bückeburg (wk). Mit einem „Infotag“ haben sich die in der Hinüberstraße ansässigen Schulen Dr. W. Blindow am Samstag der Öffentlichkeit präsentiert und auf ihr Bildungsangebot aufmerksam gemacht.

veröffentlicht am 26.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 03:21 Uhr

Im Fokus standen dabei Beratungsgespräche zwischen Mitarbeitern der einzelnen Schulzweige und eben den Besuchern der Veranstaltung. Inhaltlich ging es hier im Wesentlichen um Fragen zur Berufswahl, zum schulischen Unterricht und etwaigen Praktika sowie zu den Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten der jeweiligen Ausbildungsgänge, erklärte Klaus Rahde, der Leiter der Physiotherapie-Schule.

Die – neben den „Wirtschaftsassistenten“ – ebenfalls in der Bückeburger Hinüberstraße ansässige Kosmetikschule wartete überdies mit einem „Kosmetik-Workshop“ auf: Die Resonanz sei sehr gut, berichtete Friederike Oldfield, eine der Dozentinnen. Auf „an die 50 Interessenten“ schätzte sie die Zahl der Mädchen und jungen Frauen, die daran teilgenommen und von angehenden Kosmetikern einen kleinen Einblick in die Welt der pflegenden und dekorativen Kosmetik nebst Spezialbehandlungen von Händen und Füßen erhielten.

Was das Endergebnis anbelangt, sollte ein gut gemachtes Make-up so aussehen, als ob man gar nicht geschminkt ist, also natürlich wirken, erklärte die Kosmetik-Schülerin Anna Janzen, während sie der 13-jährigen Celine Claus aus Porta Westfalica mit Puderpinsel und Wimperntusche zu Leibe rückte. In Anbetracht deren jugendlichen Alters waren bei der jungen Dame zwar noch keine kosmetischen „Sanierungsarbeiten“ erforderlich, Freude fand sie an der Aktion aber dennoch: „Das macht wirklich viel Spaß“, bestätigte die Gymnasiastin. Und mit dem Schminkergebnis sei sie auch sehr zufrieden. Zu ihrer Teilnahme an dem Kosmetik-Workshop verriet sie, dass sie von ihrer Freundin Marny Neider gefragt worden sei, ob sie diese zu der Veranstaltung begleiten könne.

Sie wolle einfach mal gucken, ob es nicht vielleicht auch andere interessante Alternativen zu Abitur und Studium gibt, begründete die gleichaltrige und ebenfalls in Porta Westfalica wohnhafte Gymnasiastin ihren Besuch des „Infotages“.

Ihr erster Eindruck von der Ausbildung zur staatlich geprüften Kosmetikerin sei zwar „ganz o.k.“, was sie aber tatsächlich mal beruflich machen werde, könne sie jetzt noch nicht sagen.

Eine klare Perspektive hat indes der angehende Kosmetiker Maximilian Symanzik vor Augen: Er wolle sich nach seiner im September 2011 endenden Ausbildung auf Visagistik spezialisieren, verriet der 18-Jährige. Auch als Mann habe man in diesem Bereich gute Berufschancen, wenn man sich anstrengt und entsprechend gute Leistungen bringt. Dass er sich selbst täglich mit Make-up und Lidschatten schminkt, sei für ihn übrigens „ein Weg, meine Kreativität auszuleben und die Persönlichkeit zu unterstreichen“.




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