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Neujahrsempfang des Bückeburger Stadtmarketings

Gute Ideen entwickeln und umsetzen

BÜCKEBURG. Im Anschluss an das im Rathaussaal gefeierte Neujahrskonzert des Göttinger Symphonie Orchesters hat der Verein Bückeburger Stadtmarketing (BSM) zu seinem Neujahrsempfang eingeladen. Zahlreiche Gäste aus der lokalen Wirtschaft, Verwaltung und Politik nahmen an der in der Kundenhalle der benachbarten Geschäftsstelle der Sparkasse Schaumburg ausgerichteten, geselligen Veranstaltung teil.

veröffentlicht am 13.01.2019 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 13.01.2019 um 19:10 Uhr

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Wie schon in den Vorjahren erwies sich die terminliche Koppelung des Neujahrsempfangs an das vom Kulturverein Bückeburg ausgerichtete Neujahrskonzert als gut durchdacht, bot der hochkarätige Musikgenuss (siehe unten stehenden Artikel) doch gleich Anknüpfungspunkte für Gespräche unter den Gästen.

Das Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters sei ein „extrem gelungener Auftakt in das neue Jahr“ gewesen, griff denn auch Sparkassen-Vorstandsmitglied Oliver Schiller dieses Thema in seiner kurzen Begrüßungsrede auf. Bezogen auf den Neujahrsempfang erklärte er, dass der Sinn solch eines Abends der sei, sich bei einem guten Glas Wein oder Bier kennenzulernen, gemeinsam Zeit zu verbringen sowie Kontakte zu vertiefen. Auch zukünftig werde die Sparkasse ihre Räumlichkeiten „immer wieder gerne“ für die Neujahrsempfänge des Vereins Bückeburger Stadtmarketing zur Verfügung stellen, versprach er.

Das neue Jahr nahm auch BSM-Vorstandsmitglied Giovanni Di Noto in seiner Ansprache in den Blick: „Einige Dinge kann man schon sicher – auch ohne im Besitz einer Kristallkugel zu sein – vorhersagen: So wird der Papierkram durch neue Gesetze, Verordnungen und Vorschriften auch in 2019 nicht weniger, sondern höchstens weniger papiergebunden werden“, prognostizierte er. Überdies werde das Leben vermutlich nicht langsamer – und „das einzig Dauerhafte wird erneut der Wandel sein“. Daher appellierte er an seine Zuhörer, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und gute dann auch durchzusetzen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete Di Noto auf Nachfrage, dass es durchaus einige Themen in der Stadt gibt, über die man sprechen muss. Der obere Bereich der Langen Straße und die Schulstraße beispielsweise würden von manchen Verkehrsteilnehmern „als Rennstrecke missbraucht“, monierte er. Hier sind aus seiner Sicht verkehrsberuhigende Maßnahmen erforderlich. Ferner seien die von der Stadtverwaltung ausgegebenen Parkausweise für Mitarbeiter der örtlichen Geschäfte nach einer zwischenzeitlich erfolgten Preiserhöhung zu teuer. Und das kostenlose Parken an den Wochenenden sollte nicht erst ab freitags 13 Uhr gewährt werden, sondern den ganzen Tag über gelten. Denn dies könne Bückeburg einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den nahe gelegenen Einkaufsstädten Stadthagen und Minden bringen.

Als positiv hob Di Noto hervor, dass es in Bückeburg „kaum Leerstände“ gibt. Dies liegt seiner Meinung nach daran, dass die Ladenmieten noch moderat seien. Außerdem warte die Innenstadt mit einem interessanten Branchenmix und einer zugkräftigen Gastronomie auf.

Grußworte richtete auch Bürgermeister Reiner Brombach an die Gäste. Im Anschluss ging es mit den netten Gesprächen bei guten Tropfen weiter.




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