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Wichtiger Bestandteil der Kultur

Hartmann-Grolm würdigt Stellenwert der Schützenvereine

CAMMER. Freundschafts- und Kameradschaftspflege haben dem in Cammer gemeinsam veranstalteten Verbandsfest des Schützenbundes Westfalia und dem Kreisschützentreffen des Kreisschützenverbandes Schaumburg ihren Stempel aufgedrückt. „Westfalia“ nahm den feierlichen Rahmen im voll besetzten 800 Quadratmeter großen Festzelt zudem zum Anlass, die besten 2019er Schützen des Verbandes auszuzeichnen.

veröffentlicht am 04.06.2019 um 11:45 Uhr
aktualisiert am 04.06.2019 um 19:00 Uhr

Im großen Cammeruner Festzelt war während der Großveranstaltung kaum ein Sitzplatz unbesetzt. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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Die aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des örtlichen Vereins „Ruhe siegt“ in Cammer organisierte Zusammenkunft führte Schützenschwestern und Schützenbrüder aus insgesamt 75 Vereinen (Schaumburg: 59, Westfalia: 16) zusammen. „Ruhe siegt“ ist als einziger Zusammenschluss in beiden Gemeinschaften aktiv vertreten. Die Cammeruner gehören der westfälischen Gruppe als Gründungsmitglied seit 1909 an und sind seit 39 Jahren bedingt durch die damalige Gebietsreform auch bei den Schaumburgern engagiert.

Die von Carsten Kellermeier („Ruhe siegt“) und Harald Niemann (Kreisschützen Schaumburg) begrüßten und von Burkhard Kemena (Schützenkreis Minden) verabschiedeten Besucher hörten als Hauptrednerin Helma Hartmann-Grolm.

Schaumburgs stellvertretende Landrätin stellte die Rolle der Schützenvereine als „wichtiger Bestandteil unserer Kultur“ heraus. „Sie sind fest im örtlichen Leben verwurzelt, stehen für ein gutes Miteinander und soziale Ordnung“, führte die Festrednerin aus. Beim Schießsport handele es sich um einen modernen Sport, der sich nach wie vor stetig weiterentwickele. Er stehe unter anderem für Konzentration, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.

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Festrednerin Helma Hartmann-Grolm. Foto: bus

Die ehrenamtlich aktiven Mitglieder setzten sich in ihrer Freizeit mit Organisations- und Planungsgeschick dafür ein, andere zu trainieren und Meisterschaften auszurichten, erklärte Hartmann-Grolm. Zudem sorgten sie mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit dafür, dass Tradition und Brauchtum des Schützenwesens auch in Zukunft fortbestünden. „Traditionen sind dafür mitverantwortlich, dass sich die Menschen hierzulande heimisch fühlen“, betonte die Stellvertreterin des Landrates.

Während der von Schützenbundchef Horst Lampmann vorgenommen „Westfalia“-Auszeichnungen standen zunächst die Bannerschützen im Rampenlicht – Mannschaftswertung: Aminghausen vor Ilserheide und Jössen; Einzelwertung: Marvin Buhmeier (Quetzen) vor Marcel Wach (Aminghausen) und Lars Alex (Leteln). Bei der Jugend war Imke Büschking (Ilserheide), bei den Schülern Christopher Hensel (Ilserheide) erfolgreich. Den Kaiserpokal sicherte sich Bettina Peek-Lange (Raderhorst).

Verbandskönig wurde Dirk Reinking. Der Neuenknicker setzte sich gegen Jessica Sölter (Rosenhagen) und Erich Kruse (Aminghausen) durch. Der Kreisschützenverband Schaumburg würdigte die besonderen Verdienste von Hartmut Kukule (Großenheidorn) mit der Verleihung der goldenen Kreisverdienstnadel.




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