weather-image
×

Rund 150 Fahrzeugbesitzer folgen Einladung des Tuningclubs „Asphalt Yakuza“

Hauptsache anders

BÜCKEBURG. Etwa 50 Pokale und Plaketten haben die Organisatoren eines an der an der Hans-Neschen-Straße vom überwiegend im Großraum Hannover angesiedelten Auto-Tuningclub „Asphalt Yakuza“ veranstalteten Treffens an ihre Besucher überreicht. Im Mittelpunkt des Interesses standen PS-starke Boliden aller Fabrikate. „Obwohl, wie es der Name erwarten lässt, unsere Clubmitglieder asiatische Hersteller bevorzugen, haben wir die Zusammenkunft als markenoffene Veranstaltung konzipiert“, erläuterten Marc Runge und Jennifer Helm seitens der Gastgeber.

veröffentlicht am 14.06.2016 um 12:25 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:42 Uhr

Autor:

Die Auszeichnungen waren Bestandteil einer als „Show and Shine Contest“ benannten Fahrzeugbewertung. Der Contest verfügte über mehrere Kategorien. Bewertet wurden „Top 15 VIP“, „Top 30“, „Best of Show and Shine“, „Best of Lack“, „Best of Kofferraum“, „Best of Lady Car“, „Clubspiele“, „Car Limbo“ und „Weiteste Anreise“. Das besondere Augenmerk der Juroren galt sowohl der Lackierung (Zustand, Airbrush, Folierung) und Karosseriearbeiten (Cleaning, Schürzen) als auch Fahrwerk, Felgen und Beleuchtung. Darüber hinaus spielten Interieur, Car-Hifi und Multimedia sowie Sauberkeit und Präsentation wichtige Rollen. Und selbstverständlich warf die Jury einen prüfenden Blick in den Motorraum.

Unter und neben den picobello auf Hochglanz polierten Motor- und Kofferraumhauben traten allerhand Überraschungen zutage, die Otto-Normal-Autofahrer dort nicht erwartet hätte. Die außergewöhnlichen Details reichten vom Zombiekopf, Skelettfingern und Plüschtieren über Maschinengewehre, Patronengurte und Lichterketten bis zu einer „für meine Freunde von der Polizei und dem lieben TÜV“ angelegten Chronik. Der Besitzer einer auf VW-Basis gefertigten „Black Perl“ hatte eine Piratenflagge samt einäugigem Käptn und Schatzkiste an Bord.

„Alles, was von der Serie abweicht, ist von Interesse“, gaben Helm und Runge zu verstehen, deren „Asphalt Yakuza“-Gruppe mit 17 Fahrzeugen vertreten war. Dass der Begriff „Yakuza“ die japanische Mafia bezeichnet, tat dabei nichts zur Sache. Diese tritt, anders als ihre italienischen Kollegen offen auf, hat feste Adressen und Büros und ihre Bosse verfügen über Visitenkarten.

Accessoires der außergewöhnlichen Art sind bei der „Asphalt Yakuza“-Veranstaltung nichts Außergewöhnliches.

Da dass das auf dem Freigelände von den rund 150 Kraftprotzen produzierte Soundgemälde nur schwierig in Worte zu fassen ist, sei hier diesbezüglich auf das „Lexikon der Onomatopöien“ zurückgegriffen. Die anno 1991 publizierte Zusammenstellung lautimitierender Comic-Wörter hält so fabelhafte Formulierungen wie Dvorrogodof-tof-tofdodof, Cchcchchchcch, Vrooorrrooow, Vrooaaaw und Hhrrnnnnnn fest.

Bleibt am Ende noch anzumerken, dass die Veranstalter über all der Pferdestärkenseligkeit den guten Zweck nicht aus den Augen verlieren und den Erlös aus dem Verzehrverkauf einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung stellen wollen.

Die Auszeichnungen waren Bestandteil einer als „Show and Shine Contest“ benannten Fahrzeugbewertung. Der Contest verfügte über mehrere Kategorien. Bewertet wurden „Top 15 VIP“, „Top 30“, „Best of Show and Shine“, „Best of Lack“, „Best of Kofferraum“, „Best of Lady Car“, „Clubspiele“, „Car Limbo“ und „Weiteste Anreise“. Das besondere Augenmerk der Juroren galt sowohl der Lackierung (Zustand, Airbrush, Folierung) und Karosseriearbeiten (Cleaning, Schürzen) als auch Fahrwerk, Felgen und Beleuchtung. Darüber hinaus spielten Interieur, Car-Hi-Fi und Multimedia sowie Sauberkeit und Präsentation wichtige Rollen. Und selbstverständlich warf die Jury einen prüfenden Blick in den Motorraum.

Unter und neben den picobello auf Hochglanz polierten Motor- und Kofferraumhauben traten allerhand Überraschungen zutage, die Otto-Normal-Autofahrer dort nicht erwartet hätte. Die außergewöhnlichen Details reichten vom Zombiekopf, Skelettfingern und Plüschtieren über Maschinengewehre, Patronengurte und Lichterketten bis zu einer „für meine Freunde von der Polizei und dem lieben TÜV“ angelegten Chronik. Der Besitzer einer auf VW-Basis gefertigten „Black Pearl“ hatte eine Piratenflagge samt einäugigem Käpt’n und Schatzkiste an Bord.

„Alles, was von der Serie abweicht, ist von Interesse“, gaben Helm und Runge zu verstehen, deren „Asphalt Yakuza“-Gruppe mit 17 Fahrzeugen vertreten war. Dass der Begriff „Yakuza“ die japanische Mafia bezeichnet, tat dabei nichts zur Sache. Diese tritt, anders als ihre italienischen Kollegen, offen auf, hat feste Adressen und Büros und ihre Bosse verfügen über Visitenkarten.

Da das auf dem Freigelände von den rund 150 Kraftprotzen produzierte Soundgemälde nur schwierig in Worte zu fassen ist, sei hier diesbezüglich auf das „Lexikon der Onomatopöien“ zurückgegriffen. Die anno 1991 publizierte Zusammenstellung lautimitierender Comic-Wörter hält so fabelhafte Formulierungen wie Dvorrogodof-tof-tofdodof, Cchcchchchcch, Vrooorrrooow, Vrooaaaw und Hhrrnnnnnn fest.

Bleibt am Ende noch anzumerken, dass die Veranstalter über all der Pferdestärkenseligkeit den guten Zweck nicht aus den Augen verlieren und den Erlös aus dem Verzehrverkauf einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung stellen wollen.




Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige