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Bückeburger Arzt rettete drei polnische Juden aus dem Warschauer Getto / Sohn arbeitet die Familien-Geschichte auf

In einem Sanitätszug heraus geschmuggelt

BÜCKEBURG. Der Bückeburger Arzt Dr. Theophil Hey schmuggelte 1944 beim Rückzug des deutschen Militärs von der Ostfront drei polnische Juden in seinem Sanitätszug aus dem Warschauer Getto. Auf dem Weg durch die damalige Tschechoslowakei offenbarten sie sich im Februar 1945 dem amerikanischen Militär und gelangten so nach Westdeutschland in die Freiheit. Jahre später kamen die mittlerweile in Baden-Baden ansässigen Familien nach Bückeburg, um sich persönlich zu bedanken. Da war der Retter aber bereits tödlich verunglückt.
Mit dem bis 2003 in der Braustraße, gemeinsam dort mit seinem Bruder Thorwald, praktizierenden Arzt Theophil Hey (geboren 1942) und seiner Schwester Liselotte Cross gibt es nur noch zwei Zeitzeugen, die bei diesem Treffen dabei waren und von der Rettungstat des Vaters wissen und berichten können. Derzeit arbeitet Dr. Theophil Hey jr. die Geschichte der Familie Hey auf und hat auch diese Episode zu Papier gebracht.

veröffentlicht am 12.11.2020 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 12.11.2020 um 17:50 Uhr

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