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In Würde sterben

Obernkirchen/Auetal. Sie begleiten seit exakt zehn Jahren Schwerstkranke in ihren letzten Stunden.

veröffentlicht am 15.03.2015 um 14:35 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:22 Uhr

Obernkirchen/Auetal. Sie begleiten seit exakt zehn Jahren Schwerstkranke in ihren letzten Stunden. Dennoch erklärte Barbara Weißbrich, die Koordinatorin der Hospizgruppe Obernkirchen/Auetal: „Hospizarbeit heißt, nicht nur traurig zu sein, sondern auch lachen gehört dazu“. Im Rahmen einer kleinen Jubiläumsfeierstunde in der Sparkasse hoben viele der Gäste in ihren Grußworten hervor, dass die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitarbeiter nicht hoch genug zu bewerten sei, denn sie ermögliche es den betroffenen Menschen, in Würde und im Kreis der Familie zu sterben. Und dieser Prozess ziehe sich nicht nur über Stunden, sondern über Tage, Wochen und möglicherweise über Monate hin. Gleichzeitig wurde eine Ausstellung unter dem Motto „Ich begleite Dich“ eröffnet, die bis zum 27. März sehen ist. Angela Stiepermann, ein Gründungsmitglied und immer noch aktiv, erinnerte an die ersten Stunden der Hospizgruppe, die vor zehn Jahren gesagt habe „Sterben ist ein Teil des Lebens“. Die Idee für eine derartige Gruppe habe Werner Hobein, damals Leiter des Sonnenhofes, gehabt. Fast 50 Interessenten seien zu einem ersten Informationsabend in das Seniorenheim gekommen.




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