weather-image
13°

Tag der offenen Tür an der Dr.-Kurt-Blindow-Schule

Infos zu Berufsbildern bei jungen Menschen sehr gefragt

BÜCKEBURG. Viel Besucherresonanz hat auch der jüngste „Tag der offenen Tür“ an den Bernd-Blindow-Schulen in Bückeburg erlebt.

veröffentlicht am 28.01.2019 um 14:44 Uhr

Was lernen angehende GTAs im Bereich Porträtfotografie? Dozent Helmut Rinne erklärt es. Foto: JP
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

BÜCKEBURG. Während dabei in den Schulräumen in der Herminenstraße gegenüber dem Alten Forsthaus über die Ausbildungsgänge zum Ergotherapeuten, zum Physiotherapeuten, zum Logopäden und zum Kosmetiker informiert wurde, standen in der Dr.-Kurt-Blindow-Schule im Palais die Berufsbilder Biologisch-technischer Assistent (BTA), Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA), Chemisch-technischer Assistent (CTA), Informationstechnischer Assistent (ITA), Umweltschutztechnischer Assistent (UTA), Umweltschutztechniker (UT) und gestaltungstechnischer Assistent (GTA) im Mittelpunkt.

Im Palais werden – je nach Semesterstand – rund 300 Schüler ausgebildet. Die angehenden Pharmazeutisch-technischen Assistenten bilden dabei die größte Gruppe. Nach wie vor sei die Nachfrage nach gut ausgebildeten PTAs auf dem Arbeitsmarkt sehr hoch, berichteten die Lehrkräfte der Dr.-Kurt-Blindow-Schule. Dies resultiere vor allem aus der stets hohen Fluktuation junger PTAs in den Apotheken, von denen viele nach einigen Jahren im Beruf in Elternzeit oder Mutterschutz wechselten. Dazu komme gerade jetzt ein ganz spezieller Effekt: „Das Berufsbild PTA gibt es jetzt genau fünfzig Jahre“, so Dozentin Katrin Piatka. „Daher gehen jetzt die PTAs der ersten Stunde in den Ruhestand und machen zusätzliche Stellen frei.“

Aber auch die Informations-technischen Assistenten seien auf dem Arbeitsmarkt immer stärker gefragt. „Wir erleben es als Schule immer häufiger, dass wir Stellenanzeigen zugeschickt bekommen.“ Besonders viel Interesse seitens der Besucher wurde diesmal der Ausbildung zum chemisch-technischen Assistenten (CTA) entgegengebracht. Absolventen dieser Ausbildung finden überall dort ihr Einsatzgebiet, wo es gilt, chemische und physikalisch-chemische Verfahren zu begleiten und zu kontrollieren, in der Industrie also ebenso wie in der Forschung. Noch vergleichsweise jung im Palais ist die Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten (GTA): Sein Arbeitsfeld liegt im Bereich der visuellen Gestaltung und der Medienproduktion und erfordert neben technischem Know-how viel Kreativität und Fantasie. Nicht nur in der Werbebranche finden GTAs daher Verwendung, sondern auch in Buch- und Zeitungsverlagen, in Unternehmen der Design- und Medienbranche sowie im Marketing von Unternehmen.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare