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2. Bauabschnitt der Julianen-Kindertagesstätte geht ab dem 1. Juni in Betrieb

Insgesamt schwierig, aber es klappt

BÜCKEBURG. Die Terminsituation insgesamt ist schwierig. Wir hoffen dennoch, dass es klappt.“ Der das sagt, ist Architekt Hans Jäger von der Firma Architekten BJM Hameln. Sie haben den zweiten Bauabschnitt der Julianen-Kindertagesstätte unter sich. Wenn alles klappt, dann werden die beiden Kindergartengruppen mit ihren 50 Plätzen am 1. Juni, die beiden Krippengruppen mit ihren 40 Plätzen sowie die Ausgabeküche am 15. Juni eröffnet. Ursprünglich avisiert war die Eröffnung des 2. Bauabschnitts mit dem Halbjahreswechsel am 1. Februar, dann sollte es der Mai werden, jetzt wird es der Juni. An den Baukosten von insgesamt 6,9 Millionen Euro ändert sich nichts mehr.

veröffentlicht am 07.05.2019 um 13:46 Uhr

Garten- und Landschaftsplaner Thomas Köhler(v. r.) erläutert unter der tatkräftigen Mithilfe von Marc Sigges vom Bauamt und Architekt Hans Jäger das künftige Aussehen der Außenanlagen der Julianen-Kindertagesstätte. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Während eines Ortstermins verschaffte sich der Bau- und Umweltausschuss einen Überblick über den Stand der Dinge. Er erfuhr, dass der mehrfach erhöhte Kostenrahmen der gesamten Kindertagesstätte mit ihren sieben Krippen- und zwei Kindergartengruppen inzwischen bei 6,9 Millionen Euro liegt – ohne den Kaufpreis für Grundstück und Alt-Immobilie, der nach Informationen unserer Zeitung bei knapp über eine Million Euro gelegen hat. Da inzwischen aber auch alle Angebote eingeholt und beauftragt worden sind, ist nach Angaben von Baubereichsleiter Björn Sassenberg auch keine weitere Kostensteigerung mehr zu erwarten. 156 000 Euro sind allein auf die allgemeine Preissteigerung wegen der brummenden Baukonjunktur zurückzuführen.

Im Inneren ist der Ausbau des 2. Abschnitts sehr weit fortgeschritten. Elektrik und Heizung sind ebenso fast fertig wie der Innenanstrich und die Verlegung der Böden. Teilweise sind die Türzargen bereits eingebaut, die Türblätter folgen im Mai. die Sanitärbereiche und die Küchenbereiche sind gefliest, der Einbau von Toiletten oder Waschbecken folt in Kürze, wie der Ausschuss von Architekt Hans Jäger erfuhr. Alle Möbel und Küchen werden in der 21. Kalenderwoche, also ab dem 20. Mai, geliefert und montiert. „Das füllt sich quasi alles automatisch“, wie Jäger den Baufortschritt umriss.

Er zeigte sich optimistisch, dass der straffe Zeitplan eingehalten wird: „Bisher ziehen alle Handwerkwerker und Firmen mit. Es gibt keine Ausreißer.“

Farbenfrohe Fliesenspiegel: So sehen die sanitären Anlagen im 2. Bauabschnitt der Julianen-Kindertagesstätte aus. Foto: rc

Anders sieht es dagegen noch außen aus, obwohl auch hier der Zeitplan eingehalten werden kann, wie Planer Thomas Köhler von den „0.9 Landschaftsarchitekten Wolfgang Hanke Minden erläuterte. Danach werden alle Außenanlagen samt der Spielbereiche und Parkplätze Ende Juni fertig werden. Das Personal, die Kinder und Eltern des zweiten Bauabschnitts müssen bis dahin den Haupteingang des ersten Bauabschnitts benutzen, um in den zweiten Abschnitt zu gelangen.

Nach dem Abbau der Außengerüste werden sich die Garten- und Landschaftsbauer jetzt nach und nach aus den hinteren Bereichen des ersten Bauabschnitts zu den vorderen Bereichen an der Hannoverschen Straße vorkämpfen. Hinten entstehen die Spielbereiche und Lagerflächen. Eine „Attraktion“ soll der Rundum-Asphaltweg werden, auf dem die Kinder mit Booby-Cars oder anderen Fahrgeräten wie etwa Roller kreisen können. Das notwendige Regenrückhaltebecken in einer Ecke des Grundstücks zum angrenzenden Bauhof wird, wird natürlich entsprechend gesichert.

Im Bereich des Eingangs und der Zufahrt von der Hannoverschen Straße werden insgesamt 22 Parkplätze für Personal und die Eltern entstehen. Die Anlieferung für die Küche erfolgt über den Eingang des ersten Abschnitts von der Hinüberstraße aus.

Auf Nachfrage der Grünen Ratsfrau Cornelia Laasch, die entsprechende Nachfragen erhalten hatte, entspann sich eine Diskussion über die Lärm- und Abgasbelastung der Kinder durch die angrenzenden Durchgangsstraßen. Thomas Köhler wies darauf hin, dass der vordere, betroffene Bereich noch anders gestaltet wird und mit Anpflanzungen zur Straße hin versehen wird. Und, so Köhler: „Kinder wollen gucken und erleben, was auf der Straße passiert. Das wird sich noch anders präsentieren, wenn alles fertig ist.“




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