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Keine Probleme mit freilaufenden Hunden

Jagdgenossen: Waschbär verdrängt Fuchs und Nilgans

BÜCKEBURG. „Wir müssen weiterhin Sorgfalt tragen. Es ist genau wie im vergangenen Jahr. Jetzt gibt es Fälle an der Westgrenze in Belgien“, nahm Thomas Vauth zu dem Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) Stellung auf der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Warber-Rusbend im Schäferhof.

veröffentlicht am 12.03.2019 um 12:38 Uhr

Für vier weitere Jahre im Amt: Kassierer Cord Meier (von links), Vorsitzender Thomas Vauth und Schriftführer Wilhelm Rinne. Foto: tla

Autor:

Tanja Langejürgen
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BÜCKEBURG. Vauth berichtete, dass der Virus zu 99 Prozent durch Lkw und deren Fahrer übertragen werden kann. Weitere Themen waren die Jagdpacht, landwirtschaftliche Flächen, Waschbären, Jahresberichte und Vorstandswahlen.

Der Wolf sei, wenn überhaupt, lediglich auf der Durchreise im Schaumburger Land. Aber Waschbären bereiten seit mehreren Jahren Probleme. Und es werden immer mehr. „So süß die auch sind, aber wenn die Mülltonnen offen sind, dann war der Lümmel das“, sagte Vauth. Er sprach an, dass Füchse und Nilgänse durch die Waschbären weniger geworden sind. Beim Bericht der Jagdpächter wurde erneut darauf hingewiesen, wie gefährlich Wildunfälle sein können.

Eine Auszahlung des Jagdgeldes gibt es erst wieder im nächsten Jahr. Vauth erwähnte zudem, dass es demnächst das Bestandsverzeichnis, Katasterauskunft, nur noch in elektronischer Form geben wird.

Karl-Heinz Meier wurde zum neuen Kassenprüfer gewählt. Vorsitzender Thomas Vauth, Kassierer Cord Meier und Schriftführer Wilhelm Rinne bleiben für weitere vier Jahre im Amt.

Hundehalter boten keinen Anlass zu Diskussionen, weil es kaum oder keine Probleme mit freilaufenden Hunden gegeben habe. Ab dem 1. April und bis zum 15. Juli gibt es in Niedersachsen eine Leinenpflicht aufgrund der Brut- Setz- und Aufzuchtzeit.




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