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Dennis Specht will mit Kindern arbeiten und übernimmt nach Abitur Zivildienst beim Adolfinum-Förderverein

„Jeden Tag was anderes, das macht es sehr spannend“

Bückeburg (mig). Mit dem Abitur in der Tasche kehren viele Absolventen ihrer „Penne“ zunächst den Rücken. Anders Dennis Specht aus Bückeburg. Er macht beim Förderverein des Gymnasiums Adolfinum seinen Zivildienst.

veröffentlicht am 15.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:21 Uhr

Es ist schon ein wenig kurios. Da steht einem nach dem Abitur die ganze Welt offen, und dann findet man den geeignetsten Zivildienstplatz ausgerechnet an der „alten Penne“. So ist es Dennis Specht ergangen, der seit dem 15. September dort arbeitet, wo er vor Kurzem seinen Abschluss gemacht hat. „Ich wollte eben unbedingt was mit Kindern machen“, erklärt er, „als jemand, der hier vor Kurzem noch zur Schule gegangen ist, bin ich nah dran an den Schülern.“ Eingesetzt wird Specht vor allem in der Außenstelle, dort spielt er mit den Schülern Basketball, macht Hausaufgabenbetreuung oder übernimmt Aufsichtspflichten. Bereut hat er seinen Entschluss bisher nicht: „Es ist jeden Tag was anderes, das macht es sehr spannend.“

Specht ist – nach Henning Hartmann – schon der zweite Zivi, der beim Förderverein Dienst tut. „Das hat sich bisher sehr bewährt, es wurde viel positive Arbeit geleistet“, konstatiert die Vorsitzende des Fördervereins, Maxie Böllert-Staunau. Eingesetzt wird der Zivi „wo Not am Mann ist“, seinen großen Vorteil sieht Böllert-Staunau im Alter: „Er ist den Schülern sehr viel näher und kann viel spielerischer mit ihnen umgehen.“

Kassenwart Harald Lehmann (l.) und die Vorsitzende Maxie Böllert-Staunau (r.) begrüßen Dennis Specht (Mitte).

Foto: mig




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