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Jahresversammlung des FC Hevesen

Jugendarbeit – die beste Medizin gegen das Älterwerden

ACHUM. Die Mitgliederentwicklung, der Sinn der internen Arbeitseinsätze und das Ehrenamt sind Themen bei der Jahresversammlung des Fußball-Clubs (FC) Hevesen gewesen. Zudem sind langjährige Mitglieder gewürdigt worden.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 12:21 Uhr
aktualisiert am 13.03.2019 um 18:00 Uhr

Vorsitzender Friedhelm Winkelhake (2. von links) dankte den Vereinsjubilaren für deren langjährige Treue zum FC Hevesen. Foto: wk
Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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ACHUM. Unterm Strich hat Friedhelm Winkelhake, der Vorsitzende des Fußball-Clubs (FC) Hevesen, ein positives Bild von der derzeitigen Situation des in Achum beheimateten Vereins gezeichnet. Aktuell habe man insgesamt 322 Mitglieder, wobei sich die im Jahr 2018 verzeichneten Ein- und Austritte gegenüber dem Vorjahr in etwa die Waage gehalten hätten, berichtete er bei der Jahresversammlung. Gleichwohl müsse der Verein in der Fußballsparte, nicht zuletzt auch in der E-Jugend, durch das Gewinnen neuer Mitglieder immer wieder von unten „nachlegen“; andernfalls entstünden „Lücken“.

Das Arbeiten und Zusammensein mit jungen Leuten sei „die beste Medizin gegen das Älterwerden“, warb Winkelhake für die Übernahme ehrenamtlicher Funktionen. Allerdings nicht, ohne darauf hinzuweisen, dass damit auch eine enorme Verantwortung den Kindern und Jugendlichen gegenüber einhergehe.

Ferner dankte er den Schiedsrichtern des FC Hevesen für deren regelmäßige Einsätze. Dabei sprach er auch die den Unparteiischen von Spielern und Zuschauern mitunter entgegengebrachten Unmutsäußerungen an: Zwar werde man als Referee mit der Zeit abgebrühter, aber dennoch würden diesen Missfallensbekundungen auf dem Platz wehtun, betonte der Vorsitzende. Nach seinen Angaben müsste der Verein derzeit übrigens mindestens sechs Schiedsrichter für den Punktspielbetrieb stellen, tatsächlich hat der FC Hevesen aber nur ungefähr halb so viele (rechnerisch sind es genau dreieinhalb Unparteiische).

Hinsichtlich der Aktivitäten des Vereins wies Winkelhake auf die im Fußballbereich schon seit Jahren gepflegte Kooperation (Stichwort: Ganztagsbetreuung) mit der Grundschule Meinsen und der IGS Helpsen hin.

Über die vereinseigene Tennissparte berichtete er, dass diese weiterhin Bestand habe. Jedoch gelte es, genau aufzupassen, dass deren Spielbetrieb nicht zum Erliegen komme. Auch hinsichtlich dieser Abteilung sei es daher wichtig, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitglieder einzugehen und eine moderne Marketingstruktur zu schaffen.

Bislang stehe die Tennissparte nach Mitteilung von deren Leiter Lutz Brinkmann noch gut da. In allen Altersklassen habe diese demnach Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen gebildet, zudem sei die Herren-40-Mannschaft „gut besetzt“. Aber: „Die Decke wird immer dünner“, resümierte Brinkmann ehrlich.

„Wir brauchen helfende Hände ohne Ende“, appellierte Lars Deppe, der Geschäftsführer des FC Hevesen, an alle Mitglieder, sich bei den übers Jahr anstehenden Arbeitseinsätzen stärker zu beteiligen. Meist sind es ihm zufolge immer dieselben „zehn Leute“, die zu solchen Terminen kommen. In diesem Kontext erinnerte Deppe daran, dass der Sinn der Arbeitseinsätze der sei, das Sportgelände „so zu gestalten, dass man den Sportplatz – egal, ob Sieg oder Niederlage – mit Spaß betritt und wieder verlässt“.

Als langjährige Mitglieder wurden Friedhelm Harting, Rainer Harting und Jürgen Breier (jeweils 50 Jahre), Torsten Volker (40 Jahre) sowie Michael Hübner (25 Jahre) geehrt. Wegen besonderer Verdienste um den Verein (etwa großes Engagement bei freiwilligen Arbeitseinsätzen) sollte anschließend das Mitglied Maximilian Meier zum „Sportler des Jahres“ gekürt werden. Weil Meier bei der Veranstaltung nicht zugegen war, werde diese Würdigung, so Winkelhake, bei nächster Gelegenheit nachgeholt.




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