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Vor einem halben Jahrhundert verschwand ein heimischer Gewerbezweig von der Bildfläche

Kein Kalkofen raucht mehr

NAMMEN.. Es liegt jetzt ein halbes Jahrhundert zurück, als, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, im hiesigen Raum ein Gewerbezweig ausstarb, der generationenlang das Leben in den Norddörfern des Weser- und Wiehengebirges bestimmte: die Kalkbrennerei. Sie war über Jahrhunderte die Existenzgrundlage für viele Familien. In knochenharter Arbeit verdiente der Vater im Steinbruch oder am Kalkofen sein Geld. In einer Kette von zwölf Kalköfen zwischen Luhden und Nettelstedt im Lübbecker Land stellte 1965 als letzter Kalkbrenner Wilhelm Timmerberg in Nammen den Betrieb ein.

veröffentlicht am 02.09.2020 um 13:21 Uhr

02. September 2020 13:21 Uhr

NAMMEN.. Es liegt jetzt ein halbes Jahrhundert zurück, als, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, im hiesigen Raum ein Gewerbezweig ausstarb, der generationenlang das Leben in den Norddörfern des Weser- und Wiehengebirges bestimmte: die Kalkbrennerei. Sie war über Jahrhunderte die Existenzgrundlage für viele Familien. In knochenharter Arbeit verdiente der Vater im Steinbruch oder am Kalkofen sein Geld. In einer Kette von zwölf Kalköfen zwischen Luhden und Nettelstedt im Lübbecker Land stellte 1965 als letzter Kalkbrenner Wilhelm Timmerberg in Nammen den Betrieb ein.

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