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Eltern helfen bei Hydrantensuche

Kinderfeuerwehr „Löschtiger“ in Röcke löst Online-Aufgaben

RÖCKE. Wegen der Corona-Pandemie ruht zurzeit auch der Dienstnachmittag bei der Kinderfeuerwehr Röcke. Das Betreuer-Team um Kinderfeuerwehrwart Manuel Steckel hat sich deshalb für die „Löschtiger“ eine Alternative einfallen lassen: Kinderfeuerwehrdienst im „Homeoffice“.

veröffentlicht am 13.05.2020 um 12:38 Uhr

RÖCKE.Hierbei erhalten die Kinder zusammen mit ihren Eltern eine Wochenaufgabe, die zum Ende der Woche an das Team um Steckel gesendet werden muss. Die Aufgaben werden wöchentlich auf der Facebook- und Youtube-Seite sowie in der Gruppe der Kinderfeuerwehr online präsentiert.

Unter anderem mussten die Kinder einer Mitteilung des Stadtpressewarts der Feuerwehr Bückeburg, Moritz Gumin, zufolge ein Hydrantenschild erklären, wobei sie mit den Eltern auch einen Hydranten anhand des Schildes an der Straße suchen und finden sollten. Steckel erklärte den Mädchen und Jungen zuvor in einem Video, welche Bedeutungen die Zahlen und Buchstaben auf dem Schild mit dem roten Rand haben.

Eine weitere Aufgabe war es, die von der Feuerwehr benötigten Teile der Schutzkleidung und die Gerätschaften aufzuzählen. Die Kinder schrieben hierzu einige Schutzkleidungsstücke wie etwa die Schutzjacke, die Schutzhose oder den Schutzhelm auf. Gumin: „Die Kinder und auch ihre Eltern haben die Aufgaben mit viel Spaß und Motivation gelöst.“

Diese Collage zeigt Fotos von der Hydrantensuche. Foto: Kinderfeuerwehr Röcke

Am Freitag wird es vom Kinderfeuerwehrwart und seinem Team eine neue Aufgabe geben. Wer die Aufgaben ebenfalls mal sehen möchte, auch wenn er nicht in der Feuerwehr ist, kann diese auf der Facebook-Seite „ Kinderfeuerwehr Röcke“ und auf dem Youtube-Kanal der Kinderfeuerwehr finden.

Zusätzlich zu den Diensten im Homeoffice baut die Kinderfeuerwehr nach Angaben Gumins zurzeit Stühle aus alten Feuerwehrschläuchen und Holz. Die Idee kam nach seinen Worten auf, weil ja das diesjährige Osterfeuer wegen Corona ausfallen musste und somit eine Spendeneinnahme für die Kinderabteilung wegfiel. Der Erlös für die Stühle geht laut Gumin zu 100 Prozent an die Röcker Löschtiger und wird für zukünftige Ausflüge und Dienste verwendet.r




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