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Ankündigung des Heimatvereins

Kleinenbremen bewirbt sich auf Deutschen Mühlentag 2020

KLEINENBREMEN. Im kommenden Jahr wird der Deutsche Mühlentag im Kreis Minden-Lübbecke eröffnet. Der Ort steht noch nicht fest. „Wir werden uns um die Eröffnung bewerben“, kündigt Walter Caselitz an, Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbremen. Mit einer gelungenen Veranstaltung haben sich die Kleinenbremer am Pfingstmontag empfohlen:

veröffentlicht am 10.06.2019 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 10.06.2019 um 19:00 Uhr

Seit 40 Jahren: Mit schwungvollen Tänzen unterhält die Tanz- und Trachtengruppe des TuS Kleinenbremen ihr Publikum. Foto: LY

Autor:

Stefan Lyrath
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KLEINENBREMEN. Im kommenden Jahr wird der bundesweite Deutsche Mühlentag im Kreis Minden-Lübbecke eröffnet. Der Ort steht noch nicht fest. „Wir werden uns um die Eröffnung bewerben“, kündigt Walter Caselitz an, Vorsitzender des Heimatvereins Klei-nenbremen.

Mit einer gelungenen Veranstaltung zum Deutschen Mühlentag haben die Kleinenbremer am Pfingstmontag sozusagen ihre Visitenkarte abgegeben. „Wetter stimmt, Stimmung gut, alle sind zufrieden“, zog Caselitz am frühen Nachmittag eine erste Bilanz. „Wir haben viele Familien mit Kindern angelockt.“

Voll war es an der Hartingschen Wassermühle, wo außerdem die Tanz- und Trachtengruppe des TuS Kleinenbremen mit schwungvollen Einlagen an ihr 40-jähriges Bestehen erinnerte. Zum eigenen Jubiläum spendeten die Trachtentänzer dem Heimatverein eine lebensgroße Puppe in Tracht, die gestern enthüllt wurde: „Dolly Harting“ ist künftig in der Mühle zu Hause.

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Seit 40 Jahren: Mit schwungvollen Tänzen unterhält die Tanz- und Trachtengruppe des TuS Kleinenbremen ihr Publikum. Foto: LY

Hobby-Müller des Vereins erklärten Besuchern die Technik der mehr als 200 Jahre alten Wassermühle, in deren Obergeschoss Porta Westfalicas einziges Dorfmuseum mit mehreren Werkstätten untergebracht ist. Die Jugendfeuerwehr Kleinenbremen-Wülpke zeigte mehrere Fahrzeuge und bot Spiele, die Herforder Motorenfreunde hatten einen Dieselmotor im Gepäck. Das hatte Sinn, weil früher auch die Wasserräder von Mühlen mit Dieselmotoren angetrieben wurden.

Für die Gäste war außerdem ein kleiner Markt aufgebaut, auf dem es unter anderem Käse, Marmelade, Schmuck, Honig und Spezialitäten aus der heimatlichen Küche gab, dazu wie immer Butterkuchen frisch aus dem Meierhof-Backhaus.

Bundesweit war es der 26. Deutsche Mühlentag. Wie so oft waren die Kleinenbremer ihrer Zeit jedoch voraus: In seiner Begrüßungsrede wies Walter Caselitz darauf hin, dass es im Bergdorf schon zwei Jahre vor der Premiere des Deutschen Mühlentages einen „Treffpunkt Mühle“ gab.




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