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Weihnachtsmarkt Meinsen-Warber verbucht Rekordbeteiligung

Kleinod mit Anziehungskraft

Meinsen/Warber. „So viele Aussteller wie in diesem Jahr hatten wir noch nie, es läuft wirklich astrein“: Marktmeister Dirk Wehrmann wirkte zwar ein wenig erschöpft, war aber rundum zufrieden, als er den Weihnachtsmarkt Meinsen-Warber auf dem Hof Ovesiek eröffnete. Das Kleinod unter den adventlichen Veranstaltungen präsentierte sich auch in seiner jetzt 16. Auflage als frohsinniges Treiben mit bemerkenswerter Anziehungskraft.

veröffentlicht am 01.12.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:22 Uhr

Das lag zum einen an der in diesem Jahr um vier Aussteller reicheren Angebotspalette und zum anderen am Zusammenspiel der örtlichen Vereinigungen. „Bei der Vorbereitung eines solchen Marktes braucht man viele helfende Hände“, erläuterte Wehrmann. Nicht nur das Aufbauen der Stände benötige allerhand Tatkraft, sondern beispielsweise auch die Unterstützung des Nikolauses. Dem Rauschebart, verriet der Marktmeister, müsse beim Füllen der 200 später an die Kinder verteilten Tütchen kräftig unter die Arme gegriffen werden. „Das Eintüten hat diesmal bis halb drei in der Frühe gedauert, aber es hat auch viel Spaß gemacht.“

Viel Spaß hatten auch die Mädchen und Jungen des örtlichen Kindergartens, die dem Markt mit dem Schmücken der großen Tanne zu einem Ambiente-i-Tüpfelchen verhalfen. „Alles selbst gebastelt“, gab Kindergartenleiterin Renate Henning zu verstehen, die sich gemeinsam mit ihrem Team einmal mehr über eine Zuwendung des Fischereivereins Schaumburg freute. Dieser hatte im Dezember 2000 zu den Mitbegründern des Marktgeschehens gezählt. Im Gegensatz zur jüngst gegründeten Dorfjugend Meinsen-Warber, die in diesem Jahr erstmals mit von der Partie der alles in allem knapp zwei Dutzend Anbieter war.

Bleibt anzumerken, dass der Flüchtlingsunterstützerkreis wie vor zwölf Monaten eine Wunschzettelaktion organisierte. Und dass ein erklecklicher Teil der Tombolaerlöse (Hauptpreise in diesem Jahr zwei Tablet-PCs) demnächst an die örtlichen Gruppierungen zurückfließen wird. „Damit wollen wir insbesondere die Jugendarbeit fördern“, erklärte Wehrmann, dem auch die Witterungsverhältnisse die positive Grundstimmung nicht verwässern konnte.bus

Das Schmücken der großen Weihnachtsmarkt-Tanne stellt gewissermaßen den Startschuss der adventlichen Veranstaltung dar.bus




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