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Jetenburger Friedhof

Kostenrahmen nicht ausgeschöpft

BÜCKEBURG. Pastor Dr. Wieland Kastning hat sich bei den Unterstützern bedankt, die bei der Herrichtung des Areals der Jetenburger Kirche geholfen haben.

veröffentlicht am 28.12.2018 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 28.12.2018 um 19:11 Uhr

Wieland Kastning (zweiter von links) bedankt sich bei Vertretern der Unterstützer-Institutionen. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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„Wir sind sehr dankbar für dieses ehrenwerte Engagement“, erläuterte der Geistliche seitens der Stadtkirchengemeinde. Die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft stelle unter Beweis, dass das Areal beliebt sei und geschätzt werde.

Das Engagement betraf in erster Linie die Friedhofsmauer und den über das Areal führenden Fußweg. Kastning bezifferte die Gesamtkosten des von einer Initiative des „Freundeskreises Jetenburger Friedhof“ ausgehenden Vorhabens auf beinahe 48 000 Euro. Dabei sei erfreulich, dass der ursprüngliche kalkulierte Ansatz von rund 54 000 Euro nicht ausgeschöpft werden musste.

Auf den Weg gebracht wurde das Projekt durch eine Großspende des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins. Weitere institutionelle Unterstützer waren die Stadt Bückeburg, der Lions Club Schaumburg, die Landeskirche Schaumburg-Lippe, die Sparkasse Schaumburg und die Stadtwerke Schaumburg-Lippe. Private Spender stellten Summen zwischen zehn und 2700 Euro zur Verfügung, die Kirchengemeinde beteiligte sich mit einem Eigenanteil. Etwa ein Drittel der Summe überwies die Bingo-Umweltstiftung.

Als ausführende Betriebe waren das Bauingenieurbüro Wehmeyer (Bauplanung und Organisation), das Unternehmen Meier-Natursteinbetrieb (Maurerarbeiten) und die Firma W&S-Tiefbau (Wegebau) beteiligt. „Alles in allem betrachtet, konnten die Planungen schneller realisiert werden, als wir geglaubt hatten“, erklärte Kastning.

Bürgermeister Reiner Brombach führte aus, dass der Fußweg von vielen Menschen als innerstädtische Verbindung benutzt werde. Die Stadt werde auch in Zukunft im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Erhaltung des Areals beitragen. „Das ist ein gemeinsames Anliegen von der Stadtkirchengemeinde und uns“, legte das Stadtoberhaupt dar.

Freundeskreis-Sprecher Dr. Axel Rinne erinnerte daran, dass das Gelände urkundlich im zwölften Jahrhundert erstmals erwähnt worden ist. Zu einem Zeitpunkt also, zu dem die Schaumburger Geschichte erstmals schriftlich aufgezeichnet wurde. Die jetzige Kirche wurde 1573 als Nachfolgebau eines kleineren romanischen Bauwerks fertiggestellt.




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