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Wissenschaftlicher Workshop zu Johann Gottfried Herder im Niedersächsischen Landesarchiv Bückeburg

Kurze, bewegte und produktive Zeit

BÜCKEBURG. Vor 250 Jahren, am 27. April 1771, kam Johann Gottfried Herder (1744–1803) in Bückeburg an. Für Herder begann eine zwar kurze, aber ebenso bewegte wie produktive und folgenreiche Zeit. In Bückeburg sind zur Erinnerung an Herder verschiedene Aktivitäten geplant. Am Tag nach dem offiziellen Herder-Festakt in der Stadtkirche findet am Freitag, 17. September, eine kleine Tagung im Niedersächsischen Landesarchiv über Aspekte von Herders Wirken in Bückeburg statt.

veröffentlicht am 07.09.2021 um 12:09 Uhr
aktualisiert am 07.09.2021 um 19:10 Uhr

Die Tagung beginnt um 9.15 Uhr mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Lothar van Laak (Universität Paderborn) und Dr. Stefan Brüdermann (NLA Bückeburg).

Das Programm ist leider etwas verkürzt durch coronabedingte Absagen aus den USA, bietet aber neue Perspektiven auf die fünf Jahre Herders in Bückeburg. Stefan Brüdermann wird über Thomas Abbt als Vorgänger Johann Gottfried Herders sprechen, Privatdozentin Dr. Lore Knapp (Universität Bielefeld) über Sensualismus-Rezeption und Sensualismus-Kritik bei Herder, Vera Gretges (Universität Basel) über Herders amtliche Tätigkeit in Bückeburg, Prof. Dr. Marion Heinz (Universität Siegen) über „Philosophie zum Besten des Volkes. Ein Vorschlag Herders zur Aufklärung der Philosophie“ und Prof. Dr. Stefan Greif (Universität Kassel) über Konzepte des Populären in der Ästhetik Herders. Das Ende der Tagung ist für spätestens ca. 16 Uhr vorgesehen. Die Tagung wird durch die finanzielle Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung möglich.

Aufgrund der Vorschriften der Niedersächsischen Coronaverordnung steht leider nur eine sehr begrenzte Zahl von Zuhörerplätzen zur Verfügung. Wer als Zuhörer an der Tagung teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter Angabe seiner Adresse (Postadresse, Telefon, ggfs. E-Mail) an unter bueckeburg@nla.niedersachsen.de. Die Teilnahme wird nur mit einer bestätigten Anmeldung und nach der „3-G-Regel“ möglich sein, d. h. die Teilnehmer und Teilnehmerinnen müssen gegen Corona geimpft, davon genesen oder negativ getestet sein. Ein entsprechender Nachweis ist am Freitagmorgen mitzubringen.r




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