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Geschenk für Bienen & Co.

Landfrauen pflanzen zum 70-jährigen Bestehen einen Bienenbaum

BÜCKEBURG. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens ihres Vereins haben die Bückeburger Landfrauen im fürstlichen Privatgarten kürzlich einen Bienenbaum gepflanzt. Ein Metallschild mit Namenszug und Bienenmotiv erinnert an die Spender.

veröffentlicht am 07.05.2019 um 12:29 Uhr
aktualisiert am 07.05.2019 um 17:50 Uhr

70 Jahre Landfrauenverein Bückeburg: Zur Erinnerung an dieses Jubiläum haben Andrea Grünewald und Marina Tecklenburg vom Vereinsvorstand ein Schild an dem frisch gepflanzten Bienenbaum angebracht. Foto: hil
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Anja Hillmann Reporterin
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BÜCKEBURG. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens ihres Vereins haben die Bückeburger Landfrauen im fürstlichen Privatgarten kürzlich einen „Bienenbaum“ gepflanzt. Ein Metallschild mit Namenszug und Bienenmotiv erinnert an die Spender.

Bewaffnet mit zwei Spaten, einem sehr großen Hammer, guter Laune und natürlich dem Bienenbaum trafen die Bückeburger Landfrauen am Marstall ein. Hier begrüßte Angela Höffner als Vertretung der fürstlichen Hofkammer die Landfrauen herzlich. Gemeinsam bewegte sich die knapp 30-köpfige Frauengruppe dann zum fürstlichen Privatgarten, wo bereits ein Platz für den Baum ausgesucht worden war.

Als Frauen der Tat griffen Edith Thürnau und Marina Tecklenburg zum Spaten und hatten innerhalb kürzester Zeit ein Pflanzloch geschaufelt. Mit viel Geschick und Sachverstand halfen weitere Landfrauen mit, den Baum zu gießen und die Wurzelmasse wieder mit Erde zu bedecken. Tecklenburg erzählte dann den Anwesenden Genaueres über den „Bee-bee tree“ oder Bienenbaum, und erklärte warum die Wahl des Vorstandes auf diese Aktion gefallen war. Der 70. Geburtstag des Vereins sollte nicht überschwänglich gefeiert werden, aber ganz unter den Tisch fallen lassen wollte der Vorstand das Vereinsjubiläum auch nicht. Da kam die Aktion des Niedersächsischen Landfrauenverbandes (NLV), an besonderen Orten das Leben der Bienen durch Pflanzung von Bienenweiden zu verbessern, gerade recht. Die Fürstliche Hofkammer hatte sich auf Anfrage der Landfrauen sofort bereit erklärt, einen geeigneten Platz für den Baum zur Verfügung zu stellen. Dass der Baum nun im fürstlichen Privatgarten steht, solle nicht als Geschenk an den Fürsten missverstanden werden, sondern hat den Hintergrund, dass nur knapp 10 Meter entfernt die Bienenvölker der Schaumburger Waldimkerei stehen.

Hier herrscht geschäftiges Treiben: Unweit des frisch gepflanzten Bienenbaums stehen die Bienenvölker der Schaumburger Waldimkerei. Foto: hil

Ein von Christoph Tecklenburg gefertigtes Metallschild, mit der Aufschrift „70 Jahre Landfrauen Bückeburg“ und dem Abbild einer Biene, Wahrzeichen der Landfrauen, wurde von der Vereinsvorsitzenden Andrea Grünewald dicht neben dem Baum in die Erde gehämmert. Im Anschluss gab es frisch gebackenen Zuckerkuchen aus dem Hause Eggelmann und Kaltgetränke zur Erfrischung. Da die Gärtner der Schlossanlagen alle Pflanzen gut pflegen, sollte dem Gedeihen des Baums zum Wohle der Bienen nichts im Wege stehen. Wichtig: Auch wenn der Baum auf dem Schlossgelände seinen Platz gefunden hat, dürfen Bienen von außerhalb zum Naschen anreisen. Schließlich hat der Tausendblütenstrauch, wie der Bienenbaum auch genannt wird, genug Nektar für alle.




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