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Kirchliche Feierstunde für Renate Henning

Leiterin des Kindergartens in Meinsen verabschiedet

MEINSEN-WARBER. Die langjährige Leiterin des evangelischen Kindergartens in Meinsen, Renate Henning, ist in einem Familiengottesdienst mit Blumen, Geschichten, Geschenken und Liedern in den Ruhestand verabschiedet worden.

veröffentlicht am 06.03.2019 um 13:58 Uhr
aktualisiert am 06.03.2019 um 19:50 Uhr

Klaus Bratherig-Harms vom Gemeindekirchenrat (links) und Pastor Ulrich Hinz verabschiedeten die langjährige Leiterin des Meinser Kindergartens, Renate Henning. Foto: gn

Autor:

Gabi Nachstedt
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MEINSEN-WARBER. Viele ihrer ehemaligen Schützlinge, die Ältesten sind inzwischen über 40 Jahre alt, nahmen an dem Gottesdienst in der Meinser Kirche teil.

Renate Henning kann man als Urgestein des Meinser Kindergartens bezeichnen. Vor 40 Jahren, 1979, wurde dort erstmals im Gebäude der Grundschule ein Kindergarten eingerichtet, während davor nur Spielkreise angeboten wurden. Die Kindergartenleiterin kümmerte sich für zwei Gruppen um Mobiliar und Ausstattung und begann am 1. September mit ihrer Tätigkeit.

Mitte der 90er-Jahre reichten die beiden Räume nicht mehr aus, deshalb wurde in der Turnhalle die Tribüne geschlossen und als Übergangslösung zum Raum für eine dritte Kindergruppe hergerichtet. Inzwischen läuft die Meinser Grundschule nur noch einzügig. So konnten wieder alle Kinder im Haupthaus untergebracht werden und bekamen auch noch einen Gruppenraum sowie einen Bewegungsraum dazu. Da die Eltern immer mehr nach Angeboten für Kinder unter drei Jahren suchten, entschloss man sich, eine Krippengruppe einzurichten. Um 14 Uhr werden die Kindergartenkinder abgeholt, eine Kleingruppe bleibt bis 15.30 Uhr.

Der Familiengottesdienst und die Verabschiedung von Henning begann mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist“. Genau das haben wohl viele der Besucher empfunden, wenn sie an die ehemalige Leiterin des Kindergartens denken. Pastor Ulrich Hinz und Anne Struckmann machten an einem Yengaturm aus Pappbausteinen deutlich, was es bedeutet, wenn ein wichtiges tragendes Element aus dem Turm herausgezogen wird. Er bricht zwar nicht gleich zusammen, aber es entsteht eine Lücke, denn jeder Stein ist für den Zusammenhalt wichtig.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich die scheidende Kindergartenleiterin bei zahlreichen Unterstützern ihrer Arbeit. Darunter auch der Feuerwehr und dem Spielmannszug, die immer beim Laternenumzug zur Stelle waren. Ihrem Kindergarten schenkte sie eine Leselampe in Form eines Sterns und dem Förderverein des Kindergartens übergab sie eine Spende. Während ihrer Tätigkeit war ihr immer ein Satz aus dem Buch „O wie schön ist Panama“ ganz besonders wichtig, den der kleine Bär zum kleinen Tiger sagte: „Nur gemeinsam sind wir stark.“




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