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2018 mehr als 1800 Starts und Landungen

LSV: Neues Beitragsmodell soll Mitgliederzahl erhöhen

BÜCKEBURG. Vorstand und Mitglieder des Luftsportverein Bückeburg-Weinberg (LSV) haben im Rahmen ihrer Hauptversammlung eine positive Bilanz des Jahres 2018 gezogen und den Kurs für das 2019er Vereinsgeschehen beschlossen.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 12:38 Uhr
aktualisiert am 13.03.2019 um 19:10 Uhr

Die vereinseigene ASW 28 während eines Rundflugs über Bückeburg. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. Vorstand und Mitglieder des Luftsportvereins (LSV) Bückeburg-Weinberg haben im Rahmen ihrer Hauptversammlung eine positive Bilanz des Jahres 2018 gezogen und den Kurs für das 2019er Vereinsgeschehen beschlossen.

Dank des lang anhaltenden Sommerwetters und der damit einhergehenden guten thermischen Bedingungen konnten im zurückliegenden Jahr am Bückeburger Weinberg mehr als 1800 Starts und Landungen verzeichnet werden. Damit erzielte der Verein auf die jüngere Vergangenheit bezogen ein Rekordergebnis.

Ausbildungsleiter Tobias Werner berichtete hinsichtlich der Schulung des Pilotennachwuchses über ein erfolgreiches Jahr. Der verhältnismäßig großen Jugendabteilung des Vereins gehören 35 angehenden Piloten an, von denen sechs in der vergangenen Saison bereits ihren ersten Alleinflug absolvierten. Grund für den Zuspruch ist vor allem die aktive Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Adolfinum, das im Zuge einer Arbeitsgemeinschaft die fliegerische Ausbildung im Verein ermöglicht und unterstützt.

Trotz der guten Jugendarbeit bekräftigten der Vorsitzende Philipp Brombach und Geschäftsführer Maximilian Putzier die Notwendigkeit, weiterhin Interessierte für den Luftsport zu begeistern. Die Fliegerei bleibe ungeachtet ihrer Faszination ein überaus zeitintensiver Sport, so Brombach. So stünden außer Überprüfungs- und Übungsflügen auch Flugbetriebsdienste auf dem Programm, die durch die Mitglieder am Boden geleistet werden müssten. Zudem koste die Winterarbeit, in der die Flugzeuge für die kommende Saison hergerichtet würden, zusätzliche Zeit, die den einen oder anderen Interessierten Abstand von einer Mitgliedschaft nehmen lasse.

Darüber haben sich Putzier und Schatzmeister Holger Hartwig Gedanken gemacht und ein Beitragsmodell vorgestellt, das die Befreiung von Flugsbetriebsdiensten und Winterarbeit durch eine Zusatzzahlung vorsieht.

Der LSV erhofft sich, damit Neumitglieder zu gewinnen, die zwar fliegen möchten, jedoch aus Skepsis vor dem zeitlichen Aufwand Abstand von ihrem Vorhaben genommen haben. Der Vorstand ist überzeugt, durch die modifizierte Gebührenordnung weitere Impulse setzen zu können, und freut sich auf eine lebendige und ambitionierte Saison 2019.

Dem Vorstand gehört neben Brombach, Putzier und Hartwig als stellvertretender Vorsitzender Christian Barton an. Die Planungen sehen für den Zeitraum vom 27. April bis 5. Mai einen einwöchigen Streckenfluglehrgang des Deutschen Aeroclub-Landesverbandes Niedersachsen vor, zu dem rund 25 Piloten aus ganz Niedersachsen erwartet werden.




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