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Mehr Österreich geht nicht

Bückeburg. Auf beiden Seiten der Schlossbrücke bauschen sich ganze Bündel rot-weiß-roten Fahnentuches im Wind, der Schlossherr, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, trägt eine Trachtenjacke, einen Janker aus Steyrling. Seine Ehefrau Dr. Nadja-Anna verbirgt ein Dirndl unter der fellbesetzten Winterjacke – mehr Alpenrepublik geht nicht. „Sie sehen uns von Kopf bis Fuß auf Österreich eingestellt“, verkündet der Fürst, der vor dem weiß-rot-blauen Trassierband wartenden Menschentraube aufgeräumt, derweil die Fürstin schon die Schere zückt.

veröffentlicht am 29.11.2013 um 14:21 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:41 Uhr

Bückeburg. Auf beiden Seiten der Schlossbrücke bauschen sich ganze Bündel rot-weiß-roten Fahnentuches im Wind, der Schlossherr, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, trägt eine Trachtenjacke, einen Janker aus Steyrling. Seine Ehefrau Dr. Nadja-Anna verbirgt ein Dirndl unter der fellbesetzten Winterjacke – mehr Alpenrepublik geht nicht. „Sie sehen uns von Kopf bis Fuß auf Österreich eingestellt“, verkündet der Fürst, der vor dem weiß-rot-blauen Trassierband wartenden Menschentraube aufgeräumt, derweil die Fürstin schon die Schere zückt.
Was viele der Wartenden nicht wissen: „Meine Frau und ich haben beide neben der deutschen auch die österreichische Staatsangehörigkeit“, sagt der Schlossherr, der in Steyrling ebenfalls ein Anwesen besitzt. Klar, dass die Herzen der beiden – auch – für das Land von Sissi und Franz Joseph schlagen. „Österreich“, das Motto des aktuellen Weihnachtszaubers, ist für Alexander und Nadja-Anna ein Heimspiel.




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