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Millionenschaden bei Brand einer Palettenfabrik

Minden/Bückeburg. Eine Paletten-Fabrik in Meißen unmittelbar an der Stadtgrenze zu Bückeburg ist in der Nacht zum Freitag bei einem Großbrand in Rauch aufgegangen.

veröffentlicht am 28.06.2013 um 10:04 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

28. Juni 2013 10:04 Uhr

Minden/Bückeburg. Eine Paletten-Fabrik in Meißen unmittelbar an der Stadtgrenze zu Bückeburg ist in der Nacht zum Freitag bei einem Großbrand in Rauch aufgegangen.

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Minden/Bückeburg. Eine Paletten-Fabrik in Meißen unmittelbar an der Stadtgrenze zu Bückeburg ist in der Nacht zum Freitag bei einem Großbrand in Rauch aufgegangen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpfte bis tief in der Nacht gegen ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus. Dessen Bewohner hatte gegen 23.20 Uhr Feuer auf dem Nachbargrundstück bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Neben der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Minden waren Feuerwehren aus Porta Westfalica, Rinteln und Bückeburg rund um das Werksgelände an der Rintelner Straße im Einsatz. Auch von der vollständig gesperrten angrenzenden B 65 neu aus bekämpften Kräfte das Feuer unter Einsatz von drei Drehleitern. Neben Tausenden von Holzpaletten verbrannten auch drei Lastwagen und Werkshallen auf dem Areal einer ehemaligen Tischlerei. Hauptproblem war die schwierige Wasserversorgung in dieser extremen Randlage des Stadtgebietes. Gegen 1 Uhr entschied die Einsatzleitung zusätzlich Schlauchleitungen zum Gevattersee zu verlegen. Die Feuerwehr Bückeburg war mit mehreren Tanklöschfahrzeugen im Einsatz und versorgte die Einsatzkräfte vor Ort mit Wasser. Sie konnte gegen sechs Uhr wieder abrücken.  Der Feuerschein war weithin zu sehen und der Himmel über Meißen hell erleuchtet. Die umliegenden Straßen mussten weiträumig abgesperrt werden. Die Polizei musste neugierige Nachbarn aus der Gefahrenzone weisen, als es gegen 1 Uhr noch einmal brenzlig wurde und Explosionsgefahr bestand.

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