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Musikklasse des Adolfinum bei „Young Voices 2016“ in Hamburg dabei

Mit 27 von 6000 Kinderstimmen

BÜCKEBURG. Letzte Woche war es soweit: Gemeinsam mit 6000 Kindern aus 100 Schulen aus ganz Norddeutschland sangen 27 Adolfiner in der Barclaycard Arena der Hansestadt Hamburg.

veröffentlicht am 21.06.2016 um 13:19 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:42 Uhr

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BÜCKEBURG/HAMBURG. Als Chorleiterin, die mit Kindern und mit Erwachsenen arbeitet, weiß Imke Röder, was es heißt, echte Harmonie herzustellen. Mit der Menge wächst zwar die Wucht, nicht aber automatisch auch der Wohlklang. Nun hat die Musikpädagogin des Adolfinum es gewagt, sich mit ihrer Musikklasse 5.1 bei „Young Voices 2016“ anzumelden.

Letzte Woche war es soweit: Gemeinsam mit 6000 Kindern aus 100 Schulen aus ganz Norddeutschland sang man in der Barclaycard Arena in der Hansestadt. Das Pensum lag seit fünf Monaten vor, man übte und übte – übrigens nicht nur für diesen Auftritt.

Titel wie „Ave Maria“ sollten ebenso sicher sitzen wie „Lieblingsmensch“ oder „Wild & Free“. Die Kinder wussten, dass sie nicht konkurrieren würden mit anderen Formationen wie bei einem Song Contest, sondern möglichst harmonieren sollten. Dazu trägt sicher auch fast einheitliche Kleidung aller Akteure bei – im Sinne der Veranstalter am besten durch das „Young Voices 2016“-Shirt.

Junge Adolfiner bei „The Young Voices 2016“.

Gut drei Stunden dauerten die letzten Proben in der Arena. Dann konnte es losgehen mit Yared Dibaba als Moderator und „We Are Scientists“ (New York) als Band. „Schon beim ersten Lied, Queens ‚We will rock you‘ in einem Arrangement mit Christina Stürmers ‚Millionen Lichter‘, bebte die Bühne, explodierten die Lautsprecher und die Taschenlampen wurden choreographisch passend geschwenkt“, berichtet eine begeisterte Musiklehrerin. NDR, RTL und SAT 1 wollten dieses Großereignis auch nicht verpassen. Tim Bendzko war der Überraschungsgast der Show, ebenso wie Magdalena, Gewinnerin von „The Voice Kids“. So konnte man wenigstens auch noch „kurz die Welt retten“.

Christian Herde, musikbegeisterter Teamkollege von Imke Röder, wird das Ereignis mit seinen außergewöhnlichen Ton- und Lichteffekten sicherlich auch als Physiker mit Interesse wahrgenommen haben. Mit den 27 Kindern und ein paar eigens zu dieser Veranstaltung angereisten Eltern sind sich die Pädagogen einig, auch 2017 eine Bewerbung nach Hamburg zu schicken. Die Kids werden ihrer Lehrerin nicht widersprechen, wenn sie resümiert: „Dieses Erlebnis ist kaum in Worte zu fassen.“

Im September 2017 könnte die junge Bückeburger Dirigentin übrigens auch am Adolfinum einmal rund 1000 Stimmen zur Harmonie bringen, wenn das Gymnasium das von der SV initiierte Projekt „Schule als Staat“ realisiert und mit einer eigenen Hymne aufwartet.BÜCKEBURG/HAMBURG. Als Chorleiterin, die mit Kindern und mit Erwachsenen arbeitet, weiß Imke Röder, was es heißt, echte Harmonie herzustellen. Mit der Menge wächst zwar die Wucht, nicht aber automatisch auch der Wohlklang. Nun hat die Musikpädagogin des Adolfinums es gewagt, sich mit ihrer Musikklasse 5.1 bei „Young Voices 2016“ anzumelden.

Letzte Woche war es so weit: Gemeinsam mit 6000 Kindern aus 100 Schulen aus ganz Norddeutschland sang man in der Barclaycard Arena in der Hansestadt. Das Pensum lag seit fünf Monaten vor, man übte und übte – übrigens nicht nur für diesen Auftritt.

Titel wie „Ave Maria“ sollten ebenso sicher sitzen wie „Lieblingsmensch“ oder „Wild & Free“. Die Kinder wussten, dass sie nicht konkurrieren würden mit anderen Formationen wie bei einem Song Contest, sondern möglichst harmonieren sollten. Dazu trägt sicher auch fast einheitliche Kleidung aller Akteure bei – im Sinne der Veranstalter am besten durch das „Young Voices 2016“-Shirt.

Gut drei Stunden dauerten die letzten Proben in der Arena. Dann konnte es losgehen mit Yared Dibaba als Moderator und „We Are Scientists“ (New York) als Band. „Schon beim ersten Lied, Queens ‚We will rock you‘ in einem Arrangement mit Christina Stürmers ‚Millionen Lichter‘, bebte die Bühne, explodierten die Lautsprecher und die Taschenlampen wurden choreografisch passend geschwenkt“, berichtet eine begeisterte Musiklehrerin. NDR, RTL und SAT.1 wollten dieses Großereignis auch nicht verpassen. Tim Bendzko war der Überraschungsgast der Show, ebenso wie Magdalena, Gewinnerin von „The Voice Kids“. So konnte man wenigstens auch noch „kurz die Welt retten“.

Christian Herde, musikbegeisterter Teamkollege von Imke Röder, wird das Ereignis mit seinen außergewöhnlichen Ton- und Lichteffekten sicherlich auch als Physiker mit Interesse wahrgenommen haben. Mit den 27 Kindern und ein paar eigens angereisten Eltern sind sich die Pädagogen einig, auch 2017 eine Bewerbung nach Hamburg zu schicken. Die Kids werden ihrer Lehrerin nicht widersprechen, wenn sie resümiert: „Dieses Erlebnis ist kaum in Worte zu fassen.“

Im September 2017 könnte die junge Bückeburger Dirigentin übrigens auch am Adolfinum einmal rund 1000 Stimmen zur Harmonie bringen, wenn das Gymnasium das von der SV initiierte Projekt „Schule als Staat“ realisiert und mit einer eigenen Hymne aufwartet.




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