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Maximilian Busse ist der Schnellste beim Landeswettbewerb von „Deutschland sucht den Supersprinter“

Mit Anlauf und Rückenwind

Bückeburg. In der Hoffnung auf eine Qualifikation für das Finale bei „Deutschland sucht den Supersprinter“ haben sich rund 70 junge Leichtathleten aus dem Schaumburger Land und mitunter weit darüber hinaus an einem Landeswettkampf beteiligt, der auf dem Sportplatz an der Kreissporthalle über die Bühne gegangen ist.

veröffentlicht am 10.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:41 Uhr

10. Juni 2013 00:00 Uhr

Bückeburg. In der Hoffnung auf eine Qualifikation für das Finale bei „Deutschland sucht den Supersprinter“ haben sich rund 70 junge Leichtathleten aus dem Schaumburger Land und mitunter weit darüber hinaus an einem Landeswettkampf beteiligt, der auf dem Sportplatz an der Kreissporthalle über die Bühne gegangen ist.

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Ausgerichtet wird der bundesweite Wettbewerb von dem in Berlin ansässigen Verein Deutsche Talentförderung (DTF), der sich für das Event vom vergangenen Samstag allerdings den VfL Bückeburg als lokalen Veranstalter mit ins Boot geholt hatte. Die sportliche Disziplin, um die es dabei ging, waren Sprints über 30 Meter mit „fliegendem Start“. Das heißt, die Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren nahmen zunächst zehn Meter Anlauf, bevor sie eine Lichtschranke passierten, mit der die Zeitmessung für die ab diesem Punkt beginnende 30 Meter-Strecke ausgelöst wurde.

„Wir suchen schnelle Kinder, denn schnelle Kinder braucht man in allen Sportarten“, erklärte der DTF-Vorsitzende Winfried Dreger zum Hintergrund. Allerdings gehe es nicht darum, einzelne Talente herauszupicken, die zwecks intensiver Förderung unter Vertrag genommen werden, sondern allein darum, möglichst viele Kinder und Jugendliche durch die Sprintwettbewerbe zur regelmäßigen Ausübung von Leistungssport zu animieren. „Und wenn man hier deutlich unter drei Sekunden bleibt, das ist schon ’was.“

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Zu denjenigen Athleten, die diese Zielmarke geknackt haben, gehört Jannik Nottmeyer vom VfL Bückeburg: „Ich hatte heute einen echt guten Tag und auch ordentlich Rückenwind“, kommentierte er die für seinen besten 30-Meter-Sprint getoppte Zeit von 3,70 Sekunden. In der Altersklasse der in diesem Jahr elf Jahre alt werdenden Jungen („M11“) brachte ihm diese Leistung den 1. Platz sowohl auf dem Siegertreppchen als auch in der niedersächsischen Landesliste ein. Obwohl demnächst noch weitere Landeswettbewerbe ausgerichtet werden, die durchaus noch Bewegung in die Rangfolge bringen können, prognostizierte Dreger, dass Jannik Nottmeyer aufgrund dieser „hervorragenden Zeit“ schon jetzt „mit 99-prozentiger Sicherheit eine Fahrkarte nach Berlin in der Tasche“ habe.

Die jeweils zehn Besten der – nach Altersklassen und Geschlecht unterschiedenen – Ranglisten eines jeden Bundeslandes qualifizieren sich nämlich für die am 1. September 2013 als Teil des „Internationalen Stadionfestes Berlin (ISTAF)“ stattfindende Endrunde.

Von den teilnehmenden VfL-Sportlern ebenfalls unter den besagten vier Sekunden geblieben war Emma Maria Marasas: „Ich bin schon zufrieden mit meiner Zeit, aber ich weiß, dass ich noch ein bisschen schneller laufen könnte“, resümierte die Zwölfjährige mit Blick auf die von ihr benötigten 3,89 Sekunden. Aber leider sei sie diesmal durch eine noch nicht ganz auskurierte Erkältung beeinträchtigt gewesen. Für einen 1. Platz in der Altersklasse „W12“ (Mädchen, zwölf Jahre) hatte es trotzdem gereicht. Um die Chancen auf eine Finalteilnahme zu erhöhen, stehen bei der Obernkirchenerin allerdings ernsthafte Überlegungen an, auch noch bei einem anderen Landeswettbewerb an den Start zu gehen. Das dort dann anvisierte Ziel wären 3,75 Sekunden, was zugleich eine neue persönliche Bestzeit für sie bedeuten würde.

Mit gerademal 3,43 Sekunden der schnellste Sprinter des Tages war dagegen Maximilian Busse vom TuS Eintracht Minden, der dafür mit dem ersten Platz in der Altersgruppe der 13 Jahre alten Jungen („M13“) belohnt wurde. Im vergangenen Jahr hatte er bereits im Finale von „Deutschland sucht den Supersprinter“ gestanden und sich in Berlin vor rund 50000 Zuschauern einen beachtlichen dritten Platz erkämpft. Eine Erfahrung, an die er gerne anknüpfen würde. Denn: „Wenn man dort in das Stadion einläuft und die Atmosphäre erlebt – das ist einfach cool!“

Die übrigen Erstplatzierten vom vergangenen Samstag: Justin Schaak (SG Porta-Kleinenbremen, 4,08 Sekunden in der Altersklasse M10), Felix Schirge (1. FC Magdeburg, 3,64 Sekunden, M12), Luisa Hundertmark (LG Weserbergland, 3,83 Sekunden, W10), Jil-Kim Doberstein (VfL Bückeburg, 4,14 Sekunden, W11), Michelle Münch (TV Nußdorf, 3,50 Sekunden, W13). wk