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Philipp und Lorenz Koester fechten um Deutsche Meisterschaft

Mit Kampfgeist und Langzeitkondition

Bückeburg. Körperbeherrschung, Konzentration, Kampfgeist und vor allem eine gehörige Portion Langzeitkondition zählen nach Aussagen von Lorenz und Philipp Koester zu den wichtigsten Voraussetzungen einer aussichtsreichen Fechtlaufbahn. Die für den MTV Minden startenden Bückeburger Florettsportler haben augenscheinlich gut aufgepasst, als Vater Olaf und Trainer Adam Robak während der zahllosen Übungsstunden ihre Kenntnisse weitergegeben haben. Bei den aktuellen deutschen Meisterschaften in Moers kamen die Brüder im Teamwettbewerb gemeinsam auf den siebten Platz. In der Einzelwertung belegte Philipp (14 Jahre alt) ebenfalls Rang sieben und Lorenz (13) Rang 22.

veröffentlicht am 12.07.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

12. Juli 2013 00:00 Uhr

Bückeburg. Körperbeherrschung, Konzentration, Kampfgeist und vor allem eine gehörige Portion Langzeitkondition zählen nach Aussagen von Lorenz und Philipp Koester zu den wichtigsten Voraussetzungen einer aussichtsreichen Fechtlaufbahn. Die für den MTV Minden startenden Bückeburger Florettsportler haben augenscheinlich gut aufgepasst, als Vater Olaf und Trainer Adam Robak während der zahllosen Übungsstunden ihre Kenntnisse weitergegeben haben. Bei den aktuellen deutschen Meisterschaften in Moers kamen die Brüder im Teamwettbewerb gemeinsam auf den siebten Platz. In der Einzelwertung belegte Philipp (14 Jahre alt) ebenfalls Rang sieben und Lorenz (13) Rang 22.

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Die Begeisterung der Adolfiner fürs Fechten rührt nicht unwesentlich vom Vater her, der in den 1980er Jahren recht erfolgreich auf der Planche agierte und unter anderem einen deutschen Pokalsieg erzielte. Zunächst hatten beide auch Gefallen am Handball, fanden aber im Anschluss an den Umzug der Familie in die Ex-Residenz, wo Olaf Koester bei den Heeresfliegern als Fluglehrer beschäftigt ist, keinen passenden Verein. In Moers hätte es für Philipp möglicherweise sogar für einen Platz auf dem Podest gereicht. „Ich musste aber verletzungsbedingt ungefähr ein halbes Jahr lang mit dem Training aussetzen und liege daher mit dem Resultat über meinen Erwartungen“, gibt der 14-Jährige zu verstehen.

Ohne ständiges Training – siehe oben - läuft, ähnlich wie in anderen Sportarten auch beim Fechten nicht viel. Und beim jetzt bevorstehenden Wechsel in die höhere Altersstufe dürfte der Aufwand nicht geringer werden. Ab 2014 stehen insgesamt zwölf Pflichtturniere auf dem Programm. Solch ein Wettbewerb dauert nicht selten bis zu zehn Stunden. „Wir trainieren mindestens dreimal die Woche“, gibt Vater Olaf zu verstehen. Komme aufwandmäßig hinzu, dass das mitunter als Randsportart bezeichnete Fechten nicht ganz billig sei. Aber: „Jetzt kommt die entscheidende Phase.“ Nun werde der Erfolg zwar nicht mehr so einfach zu erreichen sein wie bisher, dafür sei er aber umso höher zu bewerten.bus

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