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Bauhof richtet Umleitung ein / Restaurant nach Wasserschaden geschlossen

Nach Großfeuer: Obertorstraße bleibt dicht

BÜCKEBURG. Auch zwei Tage nach dem Großfeuer (wir berichteten) bleibt die Obertorstraße gesperrt – und das auf unbestimmte Zeit.

veröffentlicht am 06.02.2019 um 14:57 Uhr

Die Obertorstraße bleibt weiterhin voll gesperrt. Experten können nicht ausschließen, dass Teile von dem Haus auf die Straße stürzen. Foto: leo
Leonhard Behmann

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Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite

„Wir können nicht ausschließen, dass Teile von dem Haus auf die Straße stürzen“, erklärt Lennard Braun, Fachgebietsleiter Bürgerservice bei der Stadt Bückeburg, die Maßnahme. Ein Statiker soll das Gebäude im Laufe des Mittwochs erneut begutachten. „Erst dann können wir entscheiden, ob wir die Straße freigeben können oder zunächst weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen“, sagt Bauamtsleiter Björn Sassenberg. Möglich sei, dass die Hausgiebel abgetragen werden müssen, weil sie instabil sind. Die Lehmschlagdecken haben sich zudem mit Löschwasser vollgesaugt und sind teilweise eingestürzt. Die Obertorstraße würde mindestens bis Donnerstag gesperrt bleiben. Bauhofmitarbeiter haben unterdessen weitere Absperrbaken und Umleitungsschilder aufgestellt. „Da die Sperrung noch auf unbestimmte Zeit andauert, haben wir uns dazu entschlossen, eine Umleitung einzurichten“, sagt Braun. „Sie führt über die Ulmenallee und die Herminenstraße zum Georgskreisel - und umgekehrt.“ Auswirkungen auf den Einzelhandel in der Stadt oder gar auf den Tourismus habe die Sperrung nicht, teilt Annika Tadge, Fachgebietsleiterin für Wirtschaftsförderung, auf Anfrage dieser Zeitung mit. „Die Umleitung ist gut ausgeschildert, und derzeit sind nicht viele Touristen in der Stadt“, sagt Tadge. Für die Bückeburger sei die Sperrung da schon deutlich schlimmer, meint die Fachbereichsleiterin. „Das Restaurant Firat hat es jedoch schwer getroffen, weil das Löschwasser in die Steckdosen gelaufen ist“, erzählt Tadge. Restaurant-Inhaber Mustafa Esmeray hofft aber nächste Woche wieder öffnen zu können. „Jetzt muss eine Fachfirma kommen, um alles im Laden zu trocken“, sagt Esmeray im Gespräch mit dieser Zeitung.




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