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Am 10. April im Bürgerhaus von Hausberge

Nazis an der Porta Westfalica: Vortrag von Wilhelm Gerntrup

HAUSBERGE. Am Mittwoch, 10. April, beginnt um 19 Uhr ein Vortrag des Bückeburger Autors Wilhelm Gerntrup zum Thema „Nationalsozialisten an der Porta Westfalica 1933-1945“. Der Vortrag findet im Bürgerhaus von Hausberge, Am Park 1, statt und wird vom Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica veranstaltet.

veröffentlicht am 02.04.2019 um 12:06 Uhr
aktualisiert am 02.04.2019 um 17:30 Uhr

HAUSBERGE. In seinem Vortrag berichtet Gerntrup über die Abläufe der Machtübernahme in den Ortschaften des damaligen Amtes Hausberge. Dabei legt er den Fokus auf die lokalen Strukturen sowie auf die Repräsentanten des Nazi-Regimes und seine Vollstrecker. So war der gebürtige Eisberger Fritz Schmidt aktiv in der Münchener Zentrale der NSDAP und arbeitete eng mit Rudolf Heß, Stellvertreter von Adolf Hitler, und Martin Bormann, Leiter der NSDAP-Parteikanzlei, zusammen. Der Vortrag vermittelt Informationen über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, über die vom Regime eingeführten Macht- und Verwaltungsstrukturen sowie über den Lebensalltag der Bevölkerung in den Jahren 1933 bis 1945.

Der Referent, ehemaliger Ortsheimatpfleger von Kleinenbremen, beschäftigt sich seit über 30 Jahren intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus in der Region. Er ist Verfasser der Dokumentation „Nachbarn in Not“ über die Entrechtung und Deportation der jüdischen Bevölkerung Porta Westfalicas.

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei.r




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