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Zuschauer des Opel-Family-Cups erleben Hochspannung bis zum allerletzten Schuss

Neunmeterkrimi

Evesen. Hochspannung bis zum allerletzten Schuss haben die Zuschauer des Opel-Family-Cups erlebt. Der auf der Anlage des VfR Evesen ausgetragene Wettstreit wurde erst in der Verlängerung des Neunmeterschießens entschieden. Am Ende hatte der aus Holzminden angereiste FC Krummbein mit 6:5 Toren hauchdünn die Nase vorn vor den Youngstars 2000 aus Cloppenburg.

veröffentlicht am 12.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

12. Juni 2013 00:00 Uhr

Evesen. Hochspannung bis zum allerletzten Schuss haben die Zuschauer des Opel-Family-Cups erlebt. Der auf der Anlage des VfR Evesen ausgetragene Wettstreit wurde erst in der Verlängerung des Neunmeterschießens entschieden. Am Ende hatte der aus Holzminden angereiste FC Krummbein mit 6:5 Toren hauchdünn die Nase vorn vor den Youngstars 2000 aus Cloppenburg.

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Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1, nach dem regulären Neunmeterschießen 3:3 gestanden. „Jetzt müssen wir erst einmal tüchtig durchatmen“, meinte Moderator Bernd Feldmann im Anschluss an den Fußballkrimi. „Das war nichts für schwache Nerven“, ergänzten VfR-Vorstand Peter Möse und Mitorganisator Frank Starnitzke vom gleichnamigen Autohaus.

Die Anlage war auch schon Austragungsort der Vorrunde gewesen, an der neun heimische Teams teilgenommen hatten. Aus diesem Wettstreit waren die Mannschaften FC Entenhausen (Luhden) und Schaumburger Kicker (Evesen) als Sieger hervorgegangen. Die Landkreisvertreter gaben bei den jetzt ausgespielten Regionalmeisterschaften eine recht passable Figur ab und belegten im Feld der zwölf Starter die Plätze 8 (Enthausen) und 9 (Kicker). „Angesichts der starken Konkurrenz durchaus anerkennenswerte Resultate“, urteilte Fußball-Fachmann Möse. Beim VfR traten des Weiteren unter anderem Teams aus Aerzen, Osterholz, Nordhorn und Holzminden gegeneinander an. Den 3. Platz belegte Tuspos Westkurve (Osterode).

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Hintergrund der weiten Anreisen war der in dieser überwiegend von Vätern und Söhnen bestrittenen Konkurrenz ausgelobte Hauptgewinn. Der Erstplatzierte qualifizierte sich für das große Cup-Finale in Dortmund, wo die Siegerehrung im Rahmen eines Bundesligaspiels von Champion-League-Finalist Borussia Dortmund über die Bühne gehen wird. „Das ist für junge und alte Spieler gleichermaßen ein großer Anreiz“, erläuterte Möse. „So etwas kann man nirgendwo kaufen“, gab Feldmann zu verstehen, der den finanziellen Gegenwert der Finalteilnahme auf „alles in allem mehr als eintausend Euro“ schätzte.

Außer dem Hauptgewinn waren in Evesen etliche weitere attraktive Preise zu ergattern. Im Kreis der Spieler erhielten sowohl die besten Torhüter (Luca Krummnauer und Kira Witte) als auch die besten Spieler (Kolja Kowalski, Felix Jacobi und Max Hedderich) Sondergeschenke. Für Spieler und Zuschauer war ein Tippspiel auf die Beine gestellt worden, das eine Wochenend-Testfahrt in einem Opel-Fahrzeug der Baureihe „Adam“, Eintrittskarten für Bundesligaspiele und Reisen zum Finalwochenende als Gewinne bot.

An dem Turnier durften nur Mannschaften teilnehmen, die besondere Voraussetzungen erfüllten. Väter und/oder Mütter sollten mit ihren Kindern auf dem Platz stehen. Den Hauptkern jedes Teams bildeten mindestens sechs Kinder im Alter von bis zu 13 Jahren. Jeder Teilnehmer musste in einem Eltern-Kind-Verhältnis zu einem anderen Teammitglied stehen. Mindestens vier der sechs Kinder mussten sich auf dem Spielfeld befinden, das Tor musste stets von einem Kind gehütet werden. Mütter und Töchter waren in den streckenweise engagiert geführten Eveser Partien kaum zu entdecken.bus