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Eveser Grundschüler gestalten weihnachtlichen Schulgottesdienst

Nudeln statt Lametta

EVESEN. Jedes Jahr kurz vor den Weihnachtsferien gestalten die Grundschüler aus Evesen einen Schulgottesdienst, zu dem Eltern, Geschwister und Verwandte eingeladen sind. In der Petzer Kirche werden die im Unterricht geübten Lieder gesungen, manche Klassen sagen Gedichte auf oder es werden Geschichten rund um die Geburt des Christkindes vorgespielt.

veröffentlicht am 21.12.2018 um 12:42 Uhr
aktualisiert am 21.12.2018 um 14:20 Uhr

Welche Kerze am Adventskranz ist die hellste? Foto: gn
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Traditionell tragen zu Beginn die ersten Klassen zu dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht“ bunt bemalte Gläser mit brennenden Kerzen in die Kirche. Diese werden auf dem Altar abgestellt und erhellen die Kirche während des Gottesdienstes.

Pastor Heinz Schultheiß nahm die Liedzeile „Tragt zu den Armen ein Licht“ zum Anlass, die Kinder zu fragen, was einen Menschen reich mache. Den Schülern war schnell klar, dass damit nicht Geld gemeint ist. Ihre Antworten: „Freundschaft ist wichtig und, dass die Menschen zusammenhalten“. Dem konnte der Pastor nur zustimmen. Für ihn seien die brennenden Kerzen ein Symbol, das Licht und Liebe in die Dunkelheit bringe.

Aus der Klasse 4a machten sich drei Schüler, verkleidet als Könige aus dem Morgenland, auf die Suche nach dem Christkind, um ihm Geschenke zu bringen. Von ihnen war Caspar unterwegs mit einem Pferd, dessen Galopp musikalisch mit Klanghölzern dargestellt wurde. Melchior ritt auf einem Kamel, untermalt mit weichen Xylophonklängen, und Balthasar saß auf einem Elefanten, dessen schwere Schritte von einer Handtrommel unterstrichen wurden.

Schulleiter Frank Suchland hatte eine Geschichte mitgebracht, die für viel Heiterkeit sorgte. Am Ende musste die Mutter, als Zweige im Weihnachtsbaum angefangen hatten zu brennen, diesen Brand mit einem Topf voll Wasser löschen, in dem Spaghetti kochten. Diese Nudeln hingen nun dekorativ wie Lametta am Baum, was die Kinder der Familie sehr originell fanden.

Die klassische Weihnachtsgeschichte mit Herbergssuche, Hirten, Engeln, Maria und Josef mit dem Kind in der Krippe führte zum Ende des Gottesdienstes die Klasse 4b auf. Ganz wichtig waren den Darstellern auch die Requisiten, denn neben dem Jesuskind lagen eine Plüschkuh und diverse Stoffschafe. gn




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