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Nur drei Stunden nach der Eröffnung

BÜCKEBURG. Nur drei Stunden nach der offiziellen Schlüsselübergabe an den Betreiber Dorea hatten Genossinnen und Genossen der SPD Bückeburg Gelegenheit, das neu errichtete Pflegeheim mit angeschlossener Wohnanlage auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Bethel in der Herminenstraße zu besichtigen. Eingeladen dazu hatten das Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg, Joachim Schörling und Jens Wolfhagen, Vorstand der IMMAC Holding AG, wie die SPD in einer Pressemitteilung ausführte.

veröffentlicht am 11.10.2021 um 11:51 Uhr

Schon bei der Begrüßung am Eingang stellten die Besucher die harmonische Einpassung des Baukörpers in die Nachbarschaft im Entree des Harrlviertels fest. Während draußen die Landschaftsgärtner noch fleißig an der Gestaltung der Außenanlagen arbeiteten, erläuterte Wolfhagen den Werdegang des neuen Hauses von der Planung bis zur Bezugsfertigkeit und stellte dabei anschließend das System der Pflege und Betreuung in den 131 Einzelzimmern mit zusätzlichen Sonder- und Spezialräumen vor.

Karsten Matzat von der Dorea und Anja Freunst, zukünftige Pflegeleiterin, führten dann weiter durch das Haus. Hier wurden Aufenthaltsräume, kleine Kochküchen zur Selbstbeschäftigung und weitere Spezialräume gezeigt. Das Haus verfügt auch über eine Großküche, in der die benötigte Verpflegung von eigenen Kräften hergestellt wird.

Begonnen wird am 1. November mit einer Belegungsquote von 15 Menschen, die sich bis zum Jahresende auf 23 erhöhen wird. Bei 131 Bewohnern ist dann die Kapazitätsgrenze erreicht. Da für jeweils 20 Bewohner eine vollzeitbeschäftigte Pflegefachkraft vorgesehen ist, die aber am Arbeitsmarkt Mangelware sind, wird Dorea auf der anderen Straßenseite, im ehemaligen Schwesternwohnheim, eine eigene Pflegefachschule einrichten

Frau Freunst, die ihren Hund namens Paul – einen Bobtail, der später die Aufgabe eines Therapiehundes übernimmt – mitführte, wechselte dann mit den Besuchern in den zweiten Gebäudekomplex. Hier befinden sich die 37 Appartements und sieben Penthäuser für Betreutes Wohnen – hier Servicewohnungen genannt. Leider konnten diese nicht besichtigt werden, da die Wohnungen inzwischen alle verkauft wurden.. In einem der Gemeinschafträume stellte Freunst dann das Serviceangebot und die Vorzüge bei diesem Wohnkonzept vor.

Die Besuchergruppe war sehr beeindruckt von diesem neuen Angebot in der Altenpflege und freute sich, dass die Investoren, die Volksbank in Schaumburg und die Dorea Bückeburg als Standort für dieses Projekt ausgesucht haben.r