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Wissenschaftswettbewerb: Junge Adolfiner befassen sich mit Sportmedizin

„Ohne Schweiß kein Preis!“

Bückeburg. Wenn die Adolfinerinnen Liv Marzinowski und Merle Homeier durchs Stadion sausen und brausen, ist viel Physik im Spiel. Wie dabei das Herzkreislaufsystem funktioniert, ist eine Frage für Biologen. Der Chemiker interessiert sich für die Verbrennung von Glucose. Biologie, Chemie und Physik gehen also Hand in Hand, wenn es um den Sport geht. Was bei schweißtreibenden Sportarten konkret passiert, war Gegenstand der ersten Runde der „Internationalen Junior Science Olympiade“.

veröffentlicht am 01.07.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

01. Juli 2013 00:00 Uhr

Bückeburg. Wenn die Adolfinerinnen Liv Marzinowski und Merle Homeier durchs Stadion sausen und brausen, ist viel Physik im Spiel. Wie dabei das Herzkreislaufsystem funktioniert, ist eine Frage für Biologen. Der Chemiker interessiert sich für die Verbrennung von Glucose. Biologie, Chemie und Physik gehen also Hand in Hand, wenn es um den Sport geht. Was bei schweißtreibenden Sportarten konkret passiert, war Gegenstand der ersten Runde der „Internationalen Junior Science Olympiade“.

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Unter dem Motto „Ohne Schweiß kein Preis“ hatten Annabell Weiser, Marisa Rösener und Hendrik Kemenah aus dem Jahrgang 7 komplexe Aufgaben zu bewältigen, die vernetztes Denken verlangen. Da wurde gemessen und gerechnet, da wurde analysiert und grafisch demonstriert. Am Ende hatten die Schüler eine gut begründete Empfehlung auszusprechen, was für ein Getränk ein Marathonläufer während des Rennens zu sich nehmen sollte. Natürlich ging es nicht um Marken, sondern um Substanzen als Teil von Stoffwechselprozessen bei Höchstleistungen.

Vorbereitet wurden die Schüler in der AG Naturwissenschaften, die unter der Leitung von Susanne Roper stattfindet. Aufgaben aus dem Vorjahr dienten als Übungsmaterial. Die AG beginnt bereits im 6. Schuljahr, um die hohe Motivation der Schüler aufzugreifen und zu verstärken. Die Arbeit ist Teil der Begabtenförderung am Adolfinum.

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Nun konnte Schulleiter Michael Pavel die drei Siebtklässler für ihre erfolgreiche Teilnahme an der ersten Runde mit einer Urkunde auszeichnen. Annabell und Hendrik verfehlten dabei die Teilnahme an der nächsten Runde nur um zwei Punkte. Am Ende des Wettbewerbs steht die Finalrunde im indischen Pune. Nicht nur wegen der lockenden Preise und der weit gestreuten Reiseziele werden die Schüler sicherlich im 8. Schuljahr wieder an diesem Nachwuchswettbewerb teilnehmen. vhs