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Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Marien

Ortsteam ist ein „großes Geschenk“

BÜCKEBURG. Um das Gemeindeleben zu aktivieren, ist in der Pfarrgemeinde St. Marien ein aus vielen Ehrenamtlichen bestehendes „Ortsteam“ gegründet worden. Nicht zuletzt dies hat Pastor Thomas Thannippara beim Neujahrsempfang hervorgehoben.

veröffentlicht am 08.01.2019 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 08.01.2019 um 18:40 Uhr

Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs konnten sich die Teilnehmer mit Kuchen und Speisen vom Buffet stärken. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Die katholische Pfarrgemeinde St. Marien Bückeburg ist auf einem guten Weg. Das hat Pastor Thomas Thannippara bei deren Neujahrsempfang deutlich gemacht. Dabei bezog er sich unter anderem auf das im Oktober vergangenen Jahres gegründete „Ortsteam“, in dem sich rund 50 Mitglieder in unterschiedlichen Bereichen der Kirchengemeinde engagieren (etwa „Liturgie“, „Garten und Gebäude“ sowie „Kinder und Jugend“).

So ein „tolles Team“ sei „ein großes Geschenk für unsere Kirchengemeinde“, betonte der Geistliche. „Mein priesterliches Leben ist ganz einfach mit solchen Menschen.“ Und überhaupt: „Einander helfen und für einander da sein“ – darum gehe es doch im Gemeindeleben.

In seinem kurzen Jahresrückblick erinnerte Thannippara außerdem an die Kirchenvorstandswahl, bei der auch „neue Leute“ in dieses Gremium gewählt worden seien, sowie an die Anschaffung des Kirchen-Bullis, der für diverse Fahrten und Transporte eingesetzt werden kann. Zur Frage eines Amtsnachfolgers für den kürzlich verstorbenen Pfarrer Günther Birken berichtete Thannippara, dass das Bistum Hildesheim über diese Personalie entscheide.

Die „Sternsinger“ erfreuten die Gäste mit einem Lied. Foto: wk

Dem Neujahrsempfang ging die in der Kirche gefeierte Einholung der „Sternsinger“ voraus: Mehr als ein Dutzend Kinder und Jugendliche der Pfarrgemeinde besuchten in der Zeit von Weihnachten bis zum 6. Januar Wohnungen und Häuser von Gemeindemitgliedern, um dort mit zuvor geweihter Kreide die Segensbitte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) über den Eingangstüren anzuschreiben. Zudem sammelten sie dabei Spenden für einen wohltätigen Zweck. Kostümiert waren die „Sternsinger“ mit Umhängen, Kronen und Turbanen, um so die „Heiligen Drei Könige“ zu symbolisieren, von denen das Matthäus-Evangelium der Bibel erzählt.

Wie von Patricia Böer, Koordinatorin des Bereichs „Kinder und Jugend“ der Pfarrgemeinde, zu erfahren war, stand die „Sternsinger“-Aktion diesmal unter dem Motto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Gedacht seien die gesammelten Geldspenden für den Bau von „integrativen Fördereinrichtungen“, in denen bedürftige behinderte Kinder von etwa Ergo- und Physiotherapeuten betreut werden. Rund 2600 Euro (Stichtag: Neujahrsempfang) hätten die „Sternsinger“ hierfür zusammengetragen, so Böer. Einige weitere lokale Geldspenden hinzugerechnet, dürfte sich der von der St.-Marien-Gemeinde an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ weiterzuleitende Gesamtbetrag letztlich auf circa 3000 Euro summieren, schätzte die Ehrenamtliche.




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