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Heftige Kritik am Bürgermeister bei den Beratungen im Schulausschuss

Ostern soll der Schulhof Meinsen fertig sein

MEINSEN. Der Schulhof der Grundschule Meinsen soll nun 2019 endlich neu gestaltet werden. Ostern soll bereits alles fertig sein, wenn sich die Angaben bestätigen, die in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses gemacht wurden.
Dort wurde nicht mit Kritik an den Verzögerungen gespart, denn ursprünglich sollte das Vorhaben bereits 2018 realisiert und zum im Sommer gefeierten Schuljubiläum umgesetzt worden sein.

veröffentlicht am 27.11.2018 um 12:23 Uhr
aktualisiert am 27.11.2018 um 19:00 Uhr

Bis Ostern 2019 soll das trostlose Aussehen des Schulhofs Meinsen endlich der Vergangenheit angehören. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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MEINSEN. Der Schulhof der Grundschule Meinsen soll nun 2019 endlich neu gestaltet werden. Ostern soll bereits alles fertig sein, wenn sich die Angaben bestätigen, die während der jüngsten Sitzung des Schulausschusses gemacht wurden.

Dort wurde nicht mit Kritik an den Verzögerungen gespart, denn ursprünglich sollte das Vorhaben bereits 2018 realisiert und zum im Sommer gefeierten Schuljubiläum umgesetzt worden sein. Aussagen des Fachgebietsleiters Christian Schütte, wonach der Bürgermeister das Vorhaben „neu aufrollen“ wolle, riefen jetzt etwas Unruhe und Gelächter hervor. „Ein Witz“, kommentierte Ratsherr Wolfhard Müller (SPD) kurz. Und Ratsherr Jens Bartling (SPD) meinte: „Der Bürgermeister hat wohl endlich gemerkt, dass etwas gemacht werden muss.“ Hier sei Geld „verschlampt“ worden, weil Verkehrssicherheitspflichten erfüllt werden mussten, anstatt gleich umzugestalten. Der Ausschussvorsitzende Andreas Paul Schöniger (WIR) erinnerte daran, dass es zunächst andere Aussagen gegeben habe: „Wir haben aufgrund der Verkehrssicherungspflicht Mittel verbrannt.“ Das jetzt endlich etwas passiere, sei nicht auf den Bürgermeister zurückzuführen, sondern auf den Druck der Eltern, der Schule und des Ortsrates Meinsen-Warber.

67 500 Euro stehen – übertragen aus dem Haushalt 2018 – bereit, um die Neugestaltung mit Entsiegelung von Flächen und dem Aufbau eines Spielgerätes, eines „Sternguckers“, zu realisieren. Ausgeklammert ist zunächst die Neugestaltung des sogenannten Hausmeistergartens, der nicht mehr benötigt wird. Der Bereich wird gemacht, wenn Geld übrig bleibt oder aus Mitteln, die dann neu in den Haushalt eingestellt werden müssen. Sollte sich bewahrheiten, dass die unter dem Asphalt verborgenen Abflüsse und Kanäle neu gemacht werden müssen, wird das aus einem anderen Topf der Stadt bezahlt.

Wie verzwickt die Lage war, wurde durch eine Frage von Sandra Schauer (SPD) deutlich, die wissen wollte, ob überhaupt noch klar sei, was passiere und was gemacht werde. Dazu verwies der Fachgebietsleiter auf kürzlich geführte Gespräche auch mit Elternvertretern, in der Details der Planung und Gestaltung besprochen worden sind. Ein weiteres Gespräch mit Eltern, Schule und Ortsrat soll noch folgen.




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