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Hochkarätiges Konzert

Pfeiffer-Trompeten-Consort begeistert in Stadtkirche

BÜCKEBURG. Landesbischof Karl-Hinrich Manzke hat am Vorabend des Pfingstfestes in der Stadtkirche Bückeburg das Pfeiffer-Trompeten-Consort begrüßt. Das hochkarätige Konzert begeisterte die Zuhörer:

veröffentlicht am 10.06.2019 um 14:25 Uhr
aktualisiert am 10.06.2019 um 19:10 Uhr

Festliche Klänge von der Empore der Stadtkirche: das Pfeiffer-Trompeten-Consort. Foto: gn

Autor:

Gabi Nachstedt
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BÜCKEBURG. Landesbischof Karl-Hinrich Manzke hat am Vorabend des Pfingstfestes in der Stadtkirche Bückeburg das Pfeiffer-Trompeten-Consort begrüßt. Zu einem festlichen Konzert waren zahlreiche Musikliebhaber gekommen. „Was ist Pfingsten ohne Musik? Das ist wie Sommer ohne Sonne oder die Nordseeküste ohne das Meer“, sagte Manzke.

Das Pfeiffer-Trompeten-Consort stellte in seinem Programmheft ein Zitat von Albus Dumbledore aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ über die Magie von Musik an den Anfang: „Ah, Musik. Ein Zauber, der alles in den Schatten stellt, was wir hier treiben.“ Mit vier Trompeten, Pauken und Orgel bekamen die Zuhörer eine Klangfülle geboten, die in ihrer Feierlichkeit und Intensität das Herz berührte. Der klare, strahlende Klang der Trompeten vereint mit dem Donner der Pauken wechselte sich ab mit dem schmeichelnden Klang der Orgel.

Gegründet wurde das Ensemble Mitte der 80er-Jahre von den drei Brüdern Joachim, Harald und Martin Pfeiffer in Heidelberg. Davon ist Joachim Pfeiffer als Solotrompeter bei den Lübecker Philharmonikern engagiert. Heute gehören Matthias Neumann (Orgel), Professor an der Musikhochschule in Hamburg, sowie die Dänin Julie Bonde (Trompete), Musikdozentin in Rostock, fest zum Ensemble. Für die Pauken und das Glockenspiel war in der Stadtkirche Daniel Hansen aus Hamburg zuständig.

Bei diesem Trompeten-Konzert zu Pfingsten spielte das Ensemble zu Beginn festliche Klänge der Barockmusik aus sechs europäischen Ländern, darunter die „Suite des trompettes“ von Jean Philippe Rameau. Auch die berühmte Arie von Johann Sebastian Bach, „Mein gläubiges Herze“, die er eigens zum zweiten Pfingsttag geschrieben hatte, war zu hören.

Im zweiten Teil des Programms wurde die „Morgenstimmung“ des Norwegers Edvard Grieg gespielt ebenso wie ein Stück des ungarischen Komponisten Zsolt Gárdony. Als Höhepunkt zum Abschluss des Konzertes erklang die Ouvertüre zur „Hamburger Admiralitätsmusik“ von Georg Philipp Telemann.

Das Publikum wusste diese musikalischen Leckerbissen zu schätzen und bedankte sich bei den Künstlern mit lang anhaltendem Applaus.




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