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Vor 40 Jahren begann der Ernst des Lebens

Philipp Rösler kommt zum Klassentreffen der 1 c

BÜCKEBURG. Ehemalige Schüler der Klasse 1c der Grundschule am Harrl haben sich kürzlich zu einem Wiedersehen getroffen. 14 Schüler und drei Lehrer kamen im Wintergarten des Jetenburger Hofs zusammen, um Erinnerungen an die Schulzeit auszutauschen.

veröffentlicht am 21.11.2019 um 12:40 Uhr
aktualisiert am 21.11.2019 um 18:20 Uhr

BÜCKEBURG. Die Pädagoginnen Christa Brosig (Textil), Heide Heidmeier (Sport) und Joachim Preuß (Mathematik) freuten sich im Vorfeld sehr über die Einladungen zum Treffen. Die ehemalige Klassenlehrerin, Frau Liedtke, konnte nicht teilnehmen, was alle Anwesenden sehr bedauerten, denn die 93-jährige Lehrerin war allen noch als freundliche und prägende Lehrkraft in Erinnerung. „Vorweihnachtliche Geschichten aus dem ‚Schnüpperle’-Buch bei Kerzenschein in der ersten Stunde und die Herzchen für das Schönschreiben sind noch vielen in Erinnerung“, weiß Bernd Walpert, Organisator des Klassentreffens, zu berichten. Er besuchte schon im Vorfeld „seine“ Klassenlehrerin und konnte mit ihr in Erinnerungen schwelgen.

Die Mitschüler der 1c reisten aus den unterschiedlichsten Gegenden an, einige leben noch heute im Umkreis von Bückeburg, andere kamen aus der Nähe von Rosenheim und sogar aus der Schweiz zum Treffen, alle mit viel Freude im Gepäck, die alten Klassenkameraden wiederzusehen. Es wurde bis tief in die Nacht geredet und gelacht, Selbstgenähtes von damals herumgezeigt. Alte Poesie-Alben wurden gewälzt und Sportzensuren verglichen, und für Frau Liedke (jetzt Laue) wurde gemalt. Sogar Ex-Bundesminister Philipp Rösler erschien für zwei Stunden und wurde als prominenter Gast von etlichen Gästen erkannt.

Für den Sommer 2020 ist ein weiteres Treffen geplant, die acht Stunden reichten einfach nicht aus. „Zudem haben wir an dem Abend noch festgestellt, dass wir zwei Schüler schlichtweg vergessen haben. Diese sollen im Sommer dann auch dabei sein. Und vielleicht finden wir bis dahin noch die fünf Mitschüler, die wir bis heute noch nicht ausfindig machen konnten“, so Walpert.r




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