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Mindener für Raubüberfälle oder Autoaufbrüche auch in Bückeburg verantwortlich

Polizei fasst zehnköpfige Jugendgang

Minden/Bückeburg. Eine Serie von Raubüberfällen und Auto- sowie Wohnungseinbrüchen in Minden und Bückeburg hat die Polizei Minden aufgeklärt. Verantwortlich für die Taten ist eine zehnköpfige Gruppe Jugendlicher im Alter von 15 bis 21 Jahren, alle aus Minden. In unterschiedlichster Zusammensetzung überfielen sie zwischen November 2012 und März dieses Jahres eine Tankstelle, eine Apotheke und ein Friseurgeschäft in Minden. Eine Bäckerei raubten sie sogar vor Schulbeginn aus. In Bückeburg knackten sie sechs Autos und wurden dabei von der Polizei ertappt und festgenommen. Alle Verdächtigen, darunter auch eine 21-Jährige, haben mittlerweile Geständnisse abgelegt.

veröffentlicht am 08.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:41 Uhr

08. Juni 2013 00:00 Uhr

Minden/Bückeburg. Eine Serie von Raubüberfällen und Auto- sowie Wohnungseinbrüchen in Minden und Bückeburg hat die Polizei Minden aufgeklärt. Verantwortlich für die Taten ist eine zehnköpfige Gruppe Jugendlicher im Alter von 15 bis 21 Jahren, alle aus Minden. In unterschiedlichster Zusammensetzung überfielen sie zwischen November 2012 und März dieses Jahres eine Tankstelle, eine Apotheke und ein Friseurgeschäft in Minden. Eine Bäckerei raubten sie sogar vor Schulbeginn aus. In Bückeburg knackten sie sechs Autos und wurden dabei von der Polizei ertappt und festgenommen. Alle Verdächtigen, darunter auch eine 21-Jährige, haben mittlerweile Geständnisse abgelegt.

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Einer der Haupttäter, ein 17-Jähriger, war freiwillig zur Polizei gekommen und trug so zur Aufklärung der Serie bei, teilte die Polizei Minden-Lübbecke mit. Aber auch eine DNA-Spur überführte ihn. In der langen Liste der Straftaten stehen weiterhin rund 25 Autoaufbrüche, welche vor allem der 17-Jährige in Begleitung eines ein Jahr jüngeren Freundes in Minden und Bückeburg verübte.

Neben den vier Überfällen trafen sich Mitte Februar vier der Jugendlichen am Mindener Bahnhof, um nach Bückeburg zu fahren. Dort wollten sie Gleichaltrige mit einem Messer bedrohen und ihnen die Wertsachen abnehmen. Dazu kam es aber nicht, stattdessen brachen sie sechs Autos auf. Die Polizei konnte sie dabei zwar festnehmen, musste das Quartett später aber wieder in die Obhut der Eltern übergeben. Aber auch andere Jugendliche „zogen“ sie in den Monaten ab und erbeuteten dabei Handys und Zigaretten. Zwei Wohnungseinbrüche in Porta Westfalica und Minden gehörten ebenfalls zu ihren Aktivitäten.

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Bei fast allen Taten konnten sie zum Teil nur geringe Mengen Bargeld oder andere Wertsachen mitgehen lassen. Entwendete Gegenstände verkauften sie, um sich von dem Geld Marihuana zu beschaffen.

Die Ermittler stellten bei mehreren Durchsuchungen fünf Messer sowie unterschiedlichste bei den Beutezügen getragene Kleidungsstücke sicher. Da sich alle Beteiligten, sie waren allesamt bereits polizeibekannt, geständig zeigten, befinden sie sich in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nicht in Haft.rc