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Martin Brandt bleibt VfL-Präsident / Neues Vizepräsidenten-Amt für Zukunftsplanung

Präsidium vergrößert

Bückeburg. Martin Brandt bleibt für weitere zwei Jahre Präsident des VfL Bückeburg. Für den Amtsinhaber gab es während der ins Vereinsheim Jahnstadion einberufenen Hauptversammlung keinerlei Opposition. Brandt erhielt alle Stimmen der 38 stimmberechtigten anwesenden Mitglieder. Ebenso einstimmig erfolgte die Komplettierung des Präsidiums.

veröffentlicht am 28.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

28. Juni 2013 00:00 Uhr

Bückeburg. Martin Brandt bleibt für weitere zwei Jahre Präsident des VfL Bückeburg. Für den Amtsinhaber gab es während der ins Vereinsheim Jahnstadion einberufenen Hauptversammlung keinerlei Opposition. Brandt erhielt alle Stimmen der 38 stimmberechtigten anwesenden Mitglieder. Ebenso einstimmig erfolgte die Komplettierung des Präsidiums.

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Zu diesem zählen nach wie vor Dr. Uwe Völkening (Vizepräsident Marketing/Öffentlichkeitsarbeit), Martin Siegmann (Vizepräsident Finanzen) und Gerhard Klöpper (Vizepräsident Sport). Ausgeschieden aus dem Gremium ist auf eigenen Wunsch Michael Einars, dessen Aufgabenbereich (Vizepräsident Verwaltung) zukünftig von Präsident Brandt mitverantwortet wird.

In das neu geschaffene Amt eines Vizepräsidenten, der sich um den Bereich Zukunftsplanung im Breiten-, Familien- und Gesundheitssport kümmert, wählte die Versammlung Susanne Schwarz-Everding. Jörg Becker blieb Kassenwart, Dr. Karl-Heinz Biewener Sozialwart. Für den Posten Frauenwart/Frauenwartin fand sich kein Kandidat.

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Brandt rief im Bericht des Präsidenten ein Jahr in Erinnerung, das in der Geschichte des Vereins eine Ausnahmestellung einnimmt. „2012 haben wir unser einhundertjähriges Bestehen gefeiert. Der Geburtstag war natürlich das beherrschende Thema“, erläuterte Brandt. „Ich denke, dass wir dieses besondere Jubiläum ansprechend und angemessen gefeiert haben und den VfL mit der ganzen Vielfalt seines Angebotes durch zahlreiche Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit näher bringen konnten.“ Der VfL verstehe sich als Verein für die ganze Familie. „Insofern können wir vom Kleinkind bis zum Senior nahezu jedem ein attraktives sportliches Betätigungsfeld anbieten.“

Im Zusammenhang „Familienverein“ stellte der Präsident die jüngst gegründete 19. Vereinsabteilung heraus. Diese das Angebot des VfL abrundende Gründung offeriere ergänzend zum Vereinssport die Mitgliedschaft in einem professionellen Fitnessstudio zu überaus attraktiven Konditionen. „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass etliche unserer Leistungs- und Breitensportler zusätzlich individuell trainieren“, erklärte Brandt. Mit der Kooperation habe der VfL daher Mehrwerte für seine Mitglieder geschaffen.

Generell hielt der Berichterstatter fest: „Heute wird deutlich, dass gravierende Veränderungsprozesse auf die Vereine zukommen und sich somit auch die Anforderungen an die Führung eines Vereins nachhaltig gewandelt haben. In der heutigen Zeit muss man einen Verein nicht nur effizient organisieren, nachhaltig durchfinanzieren und an einem modernen und zeitgemäßen Image arbeiten, sondern man muss auch bemüht sein, permanent an einer Steigerung der Attraktivität des sportlichen Angebotes zu arbeiten, wenn man diesen Strukturwandel unbeschadet überstehen will.“

Die Entwicklung und die aktuelle Aufstellung des Vereins in seinem Umfeld betrachtend könne festgestellt werden, „dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und auch im Jahr unseres 101-jährigen Bestehens gesund und vital dastehen“, legte der Präsident dar. Was von den Ausführungen des für die Finanzen zuständigen Vizepräsidenten unterstrichen wurde. Siegmanns Angaben zufolge weist die Gewinn-Verlustrechnung der zum Stichtag 31. Dezember 2012 1786 (Vorjahr: 1709) Mitglieder starken Gemeinschaft aktuell zwar einen Verlust von rund 12 000 auf. Den Überschuss aus dem vorangegangenen Rechnungsjahr (rund 16 000 Euro) gegengerechnet, präsentiere sich die finanzielle Situation des VfL indes durchaus zufriedenstellend, wofür auch das Resultat des vom niedersächsischen Fußballverband Lizenzierungsverfahrens spreche, das dem Verein wie in den Vorjahren wirtschaftliche Solidität bestätige.

Siegmann machte auf den großen Anteil junger und jugendlicher Mitglieder aufmerksam. Die Statistik wies für den Bereich der bis zu Sechsjährigen 112 Mitglieder aus, für den Bereich sieben bis 14 Jahre 489 und für den Bereich 15 bis 18 Jahre 208.

Auf der anderen Seite der Alterspyramide standen Wolfgang Keusch und Hubert Heinke, die Präsident Brandt für jeweils 50-jährige Vereinstreue auszeichnete. bus