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Reichlich Nachwuchs im Schlosspark

Quirliges Leben

BÜCKEBURG. Quirliges Leben herrscht derzeit in vielen Bereichen des Bückeburger Schlossparks nicht nur in Gestalt der zahlreichen Spaziergänger und Touristen, die das heimische Fürstendomizil nebst Park und Hofreitschule als Ausflugs- und Besichtigungsziel genießen.

veröffentlicht am 09.05.2019 um 11:21 Uhr

Die jungen Graugänse und ihre Eltern lassen sich auf der „kleinen Wiese“ östlich der Schlossbrücke das frische Gras schmecken. Foto: JP
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Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
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Auf vielen Grünflächen des Geländes sind dieser Tage auch flauschig gefiederte Gästescharen zu sehen: Zahlreiche Wildgänse sind – so wie hier im Foto auf der sogenannten „kleinen Wiese“ östlich der Schlossbrücke – zu beobachten, wie sie sich fleißig die kleinen Bäuche mit Gras vollschlagen.

„Das sind ganz exzellente Rasenmäher“, meint Schlossverwalter Alexander Perl. „Für viele Bereiche des Schlossparks leider viel zu gut.“ Will sagen: Der Heißhunger des flauschigen Gänse-Jungvolks auf das frische Grün ist so enorm, dass sie schier alles kahl fressen. Und da für Grau- und Kanadagänse auf Grund der noch bis in den Hochsommer andauernden Schonzeit ein Abschuss nicht zulässig ist, bleibt Alexander Perl und den übrigen für das Parkgelände verantwortlichen Hofkammermitarbeitern nichts anderes übrig , als die bei Großveranstaltungen wie der Landpartie besonders beanspruchten Flächen wie beispielsweise die Gartensaalwiese mit einigen Barrieren so weit wie möglich zu sichern.

Abgeschossen werden dürfen Grau- und Kanadagänse laut Niedersächsischem Jagdgesetz erst wieder ab dem 1. August. „Und das wissen die ganz genau“, so Alexander Perl, „dann sind die nämlich alle wieder weg.“




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