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Rätsel um Explosion der Kosten

HÜLSEDE. Der Gemeinderat musste für die Bewirtschaftung des Dorfgemeinschaftshauses Hülsede eine Haushaltsüberschreitung von rund 2500 Euro für das Jahr 2015 beschließen. Resultiert war die Mehrausgabe aus den Nebenkostenabrechnungen. Dies wunderte manche Politiker, diese wiesen auf die gemeinhin sogar gesunkenen Energiekosten hin.

veröffentlicht am 23.06.2016 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:42 Uhr

Die gesamten Bewirtschaftungskosten für das Dorfgemeinschaftshaus belaufen sich auf knapp 11 000 Euro. Daher verblüffte die Höhe der Überschreitung. Bürgermeisterin Marion Passuth vermutete, dass in die Abrechnungen für das Jahr 2015 eine zusätzliche Befüllung des Heizöltanks vom Herbst fällt, sodass quasi zweimal die Kosten der Brennstoffbeschaffung anfielen.

Gemeindedirektor Günther Wehrhahn sagte, dass die Höhe der Summe auch mit spezifischen Besonderheiten zu erklären sein könnte. Dann könnte ein Teil des Gesamtbetrages von anderer Stelle herrühren, die in denselben Deckungskreis des Etats fällt. Das soll geklärt werden.

Der Rat einigte sich darauf, von der Verwaltung eine Aufstellung der Kosten und Einnahmen aus dem Haus erstellen zu lassen. Denn Petra Kallwass (CDU) betonte, es müsse ausgeschlossen werden, dass Energie sinnlos „rausgepustet“ wird. Dass die Gemeinde nennenswerte Einnahmen durch das Haus erzielt, hielt Passuth derweil für unwahrscheinlich. Die Miete betrage 50 Euro bei Privatveranstaltungen, das Gebäude werde im Jahr nur sechs- bis siebenmal vermietet.

Für die Gemeinde Hülsede sind 2500 Euro viel Geld. Der Haushalt ließ in den vergangenen Jahren kaum Spielraum für Investitionen ohne Kreditaufnahme.gus




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