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Mit jungen Leuten reden

Ratsgruppe BfB-FDP-WIR startet ersten „Jugenddialog“

BÜCKEBURG. Zu ihrem ersten „Jugenddialog“ hatte die Ratsgruppe BfB-FDP-WIR die Schülervertretungen der Oberschule Bückeburg und des Gymnasiums Adolfinum eingeladen. Den Rahmen bildete eine nicht öffentliche Gruppensitzung im historischen Ratssaal.

veröffentlicht am 01.02.2019 um 14:58 Uhr

BÜCKEBURG. „Uns ist es wichtig, zu erfahren, was sich Jugendliche in unserer Stadt wünschen, was ihre aktuellen Themen sind, und was sie bewegt“, so Gruppensprecher Raimund Leonhard in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit Luca Keller, Mitglied der Schülervertretung des Gymnasiums, sei man sich am Ende darin einig gewesen, dass der erste Jugenddialog ein Schritt in die richtige Richtung gewesen sei. Auch weiterhin sollte das Gespräch mit den Jugendlichen der Stadt Bückeburg über die Schülervertretungen gesucht werden, um auf diesen ersten Kontakt und Erfahrungsaustausch aufzubauen.

Insbesondere die Diskussion der letzten Monate um die Multifunktionsanlage habe nicht unbedingt dazu beigetragen, Vertrauen zu schaffen und Jugendliche für die Kommunalpolitik zu begeistern, meint der stellvertretende Gruppenvorsitzende, Andreas Paul Schöniger. Die Diskussionen seien abschreckend gewesen. „Die Arbeit im Rat der Stadt Bückeburg sollte in Zukunft auch die Handschrift der in und um Bückeburg lebenden Jugendlichen tragen“, bekräftigt auch Gruppenmitglied Dr. Achim Kinnewig.

Für die Ratsgruppe BfB-FDP-WIR ist es nach eigenem Bekunden auffällig, dass Jugendliche durch die Politik immer erst kurz vor Wahlen wahrgenommen und im Vorfeld lediglich zu organisierten Veranstaltungen, zum Beispiel vom Stadtjugendring, eingeladen werden. Die Jugendbefragung in Meinsen-Warber in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendpfleger sei beispielgebend. Oliver Salomon, stellvertretender Vorsitzender im Jugend- und Familienausschuss des Rates erinnert an die Diskussion, wie um die Einbindung des Stadtjugendrings im zuständigen Ausschuss gerungen wurde.

Krankheits- und schulferienbedingt sei bei der Veranstaltung die Seite der Jugend zwar noch unterrepräsentiert gewesen, so die Gruppe in ihrem Schreiben, in jedem Fall solle es aber einen zweiten Dialog mit der Gruppe BfB-FDP-WIR geben, zu dem dann auch der Stadtjugendring eingeladen werden müsse.

Irritiert zeigt sich Gruppensprecher Raimund Leonhard laut Pressemitteilung „über das im Vorfeld rege Interesse seitens des Bürgermeisters“. Vorsorglich habe die Gruppe daher die Kommunalaufsicht eingebunden, um allen Spekulationen entgegenzuwirken, es könne sich um eine parteipolitische Veranstaltung handeln.r




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