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Schüler-Talent-Show „Adolfinum sucht das Supertalent“ beeindruckt

Respekt!

Bückeburg. Angelehnt an das einschaltquotenträchtige Vorbild eines privaten Fernsehsenders ist im Forum des Gymnasiums Adolfinum eine neue Ausgabe der schulinternen Talent-Show „Adolfinum sucht das Supertalent“ über die Bühne gegangen. Und wie schon in den beiden Vorjahren war der „Saal“ auch diesmal wieder rappelvoll. Die von den beiden Treppenaufgängen und den oberen Rängen aus zuschauenden Besucher mit eingerechnet, gönnten sich mehr als dreihundert Schüler, (Groß-)Eltern und Lehrer den gebotenen Mix aus Livemusik, Tanz, Akrobatik und „Poetry Slam“.

veröffentlicht am 29.02.2016 um 13:14 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Angetreten, um nach dem „Supertalent“-Titel zu greifen, waren dabei sowohl einzelne Kandidaten als auch Duos, ein Trio sowie Gruppen bis Klassenstärke, die bei ihren Auftritten allesamt ihr Bestes gaben, um das Publikum und die Jury zu überzeugen. Letztere bestand aus dem pensionierten Musik-Lehrer Rainer Joseph sowie den beiden Ex-Abiturienten Yannic Klaus und Hilal Güler, und kommentierte nach jedem Auftritt die von den jungen Künstlern gezeigten Darbietungen:

„Deine Leistung war spitzenmäßig“, lobte Joseph den Sechstklässler Tim Böke, der am Klavierflügel die von Frédéric Chopin komponierte „Etüde Op.25 Nr. 2“ gespielt hatte. Drei Mädchen gleicher Jahrgangsstufe, die als Trio einen anmutigen Balletttanz präsentiert hatten, gab er indes den Tipp, dass diese „ein bisschen mehr lächeln“ sollten, damit man deutlicher merke, dass ihnen das Tanzen Spaß macht.

Eine rundum perfekte Performance bot dagegen die zwölf Jahre alte Erda Havolli, die eine temporeiche und überaus beeindruckende Choreografie aus Hip Hop und Techno auf das Parkett brachte. Juror Klaus würdigte deren Leistung dergestalt, dass ihm deren Auftritt (der achte von insgesamt 13 Programmpunkten des Abends) „bislang den meisten Spaß“ gemacht habe. Güler wiederum hatte bei dem Sechstklässler-Duo Celina Neufeld und Colleen Litke „tolle Moves“ gesehen, während diese zu dem Adele-Song „Turning Tables“ getanzt hatten. „Respekt“ zollt die Jurorin den beiden zudem wegen der Hebefiguren, die diese in ihre Darbietung eingebaut hatten.

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Zarte, klare Gesangsstimme und Akustikgitarre: Janne Rohrbach.

In etwa so lief das den ganzen Abend ab. Dem Reglement nach wählte die Jury aus den insgesamt 13 gezeigten Wettbewerbsbeiträgen schließlich die „Top 5“ für die Finalrunde aus. Mit jeweils 30-sekündigen Kurz-Auftritten traten die Finalisten dann noch einmal an, um nun explizit um die Gunst der Zuschauer zu kämpfen. Denn jetzt war das Publikum an der Reihe, aus den „Top 5“ das „Supertalent“ auszuwählen.

Lautstärke als Gradmesser

Als Gradmesser diente die Lautstärke des Applauses, den das Publikum den Finalisten klatschender-, fußtrampelnder- und jubelnderweise spendete. Damit alles mit rechten Dingen zuging, kam ein Gerät zur Lautstärkemessung zum Einsatz, ohne das man das Ranking letztlich nicht hätte ermitteln können. Denn die Entscheidung fiel tatsächlich denkbar knapp aus.

Mit tosendem Beifall, der es auf einen Schalldruckpegel von 104 Dezibel brachte, kürten die Zuschauer ein Schüler-Ensemble zum „Supertalent“, das mit Kunstlichtkerzen und Klavierbegleitung den aus dem Film „Sisteract“ bekannten Song „I Will Follow Him“ intoniert hatte. Auf Platz Zwei landete die Tänzerin Erda Havolli (103 Dezibel) und auf Platz Drei die Sängerin Janne Rohrbach (102 Dezibel). Es folgten der „Poetry Slam“-Kandidat Noel Linus Mischke (Vierter) und der Klavierspieler Tim Böke (Fünfter).

Die Gewinner des Abends (Luisa Mut, Milena Puderbach, Celine Panzke, Jenni Klein, Clara Kohlmeier, Ludowika Blume, Nicolai Schein und Alina Puderbach) durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro freuen. Die Zweitplatzierten erhielten 100 Euro und die Drittplatzierten 50 Euro.

In Eigenregie organisiert worden war die Talent-Show von fünf Schülerinnen: Antonia Zinn, Julia Müller und Tonja Richter (jeweils Jahrgangsstufe Acht) sowie Anna Kuruc und Janina Rüther (beide Jahrgangsstufe Zwölf). Als Moderatoren führten der Lehrer Volkmar Heuer-Strahtmann und der Ex-Abiturient Jan-Peter Voß durch das Programm.




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