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Weserauentunnel wieder freigegeben

Schranke kracht in Lkw

MINDEN. Schon wieder hat die Schrankenanlage am Weserauentunnel lange Staus verursacht.

veröffentlicht am 28.06.2016 um 12:54 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:22 Uhr

Erst war der Tunnel Montagnachmittag Rrichtung Porta aufgrund eines liegen gebliebenen Lastwagens dicht, dann schob sich auch noch die Schranke, die den Tunnel sperren sollte, in einen dort im Stau stehenden Lkw und sorgte für Verzögerungen. In der betroffenen Röhre ist seit Anfang des Monats nur eine Fahrspur freigegeben, weil die Sperranlage für den rechten Fahrstreifen defekt ist. Die linke Schranke konnte gegen Abend repariert werden. Der Tunnel wurde daraufhin einspurig wieder freigegeben.

„Als ein Lkw heute auf der linken Spur im Tunnel wegen eines defekten Reifens liegen geblieben ist, hat die Tunnelleitzentrale in Hamm die Röhre gesperrt“, teilte Ralf Steinmeyer von der Polizei mit. Der Laster wartete in der Röhre Richtung Porta auf einen neuen Reifen, ergänzte Sven Johanning von der zuständigen Behörde StraßenNRW.

Zur Sperrung sei dann auch die linke, noch intakte Schranke des Tunnels in Richtung Porta ausgeklappt worden. „Dort stand allerdings bereits ein Lkw“, so Johanning. Der Tunnel sei deshalb für Reparaturarbeiten bis etwa 17 Uhr komplett dicht gewesen.

Zunächst war nicht klar, ob die Schranke zu retten sein würde. Experten von StraßenNRW prüften, ob die Sicherheit in der Tunnelröhre auch ohne Schranken gewährleistet werden kann. „Beim Defekt der rechten Schranke mussten wir die Fahrspur aus Sicherheitsgründen sperren, um niemanden zu gefährden. Experten hätten entscheiden müssen, ob die linke Schranke zu einer Dauersperrung des Tunnels geführt hätte“, so Johanning. Sowohl die Beschaffung der derzeit noch defekten Schranke als auch der Austausch einer anderen zu Beginn des Jahres hatten mehrere Wochen gedauert.

Aber warum werden Schranken gebraucht? Besonders im Falle eines Feuers im Tunnel seien sie wichtig, so der Sprecher. „Falls jemand die Warnsignale übersieht, halten ihn die Schranken auf.“ In diesem Fall klappte das nur bedingt. Es ist bereits der vierte große Vorfall im Weserauentunnel in diesem Jahr.

1. Im Februar war die linke Fahrspur der Röhre in Richtung Porta gesperrt worden, nachdem die linke Schranke bei einem Unfall zerstört worden war. Damals prallten zwei Autos ineinander, eines zerstörte dabei die Schrankenanlage am Eingang des Tunnels (Lesen Sie dazu: Schwerer Unfall im Weserauentunnel). Erst Ende April konnte die neue Schranke eingebaut und der Tunnel wieder vollständig freigegeben werden.

2. Anfang Juni war die rechte Fahrspur Rrichtung Porta gesperrt worden, nachdem die Schranke bei einer Wartung einen Defekt aufwies.

3. Wenige Tage später prallte eine Frau mit ihrem Auto in die Absperrung und zerstörte die Schranke vollständig. Seitdem ist der Tunnel nur einspurig befahrbar, weil die neue Schrankenanlage noch angefertigt werden muss. Dies kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. mtMINDEN. Schon wieder hat die Schrankenanlage am Weser-auentunnel lange Staus verursacht: Erst war der Tunnel Montagnachmittag in Richtung Porta aufgrund eines liegen gebliebenen Lastwagens dicht, dann schob sich auch noch die Schranke, die den Tunnel sperren sollte, in einen dort im Stau stehenden Lkw und sorgte für Verzögerungen. In der betroffenen Röhre ist seit Anfang des Monats nur eine Fahrspur freigegeben, weil die Sperranlage für den rechten Fahrstreifen defekt ist. Die linke Schranke konnte gegen Abend repariert werden. Der Tunnel wurde daraufhin einspurig wieder freigegeben.

„Als ein Lkw heute auf der linken Spur im Tunnel wegen eines defekten Reifens liegen geblieben ist, hat die Tunnelleitzentrale in Hamm die Röhre gesperrt“, teilte Ralf Steinmeyer von der Polizei mit. Der Laster wartete in der Röhre in Richtung Porta auf einen neuen Reifen, ergänzte Sven Johanning von der zuständigen Behörde Straßen.NRW.

Zur Sperrung sei dann auch die linke, noch intakte Schranke des Tunnels in Richtung Porta ausgeklappt worden. „Dort stand allerdings bereits ein Lkw“, so Johanning. Der Tunnel sei deshalb für Reparaturarbeiten bis etwa 17 Uhr komplett dicht gewesen.

Zunächst war nicht klar, ob die Schranke zu retten sein würde. Experten von Straßen.NRW prüften, ob die Sicherheit in der Tunnelröhre auch ohne Schranken gewährleistet werden kann. „Beim Defekt der rechten Schranke mussten wir die Fahrspur aus Sicherheitsgründen sperren, um niemanden zu gefährden. Experten hätten entscheiden müssen, ob die linke Schranke zu einer Dauersperrung des Tunnels geführt hätte“, so Johanning. Sowohl die Beschaffung der derzeit noch defekten Schranke als auch der Austausch einer anderen zu Beginn des Jahres hatten mehrere Wochen gedauert.

Aber warum werden Schranken gebraucht? Besonders im Falle eines Feuers im Tunnel seien sie wichtig, so der Sprecher. „Falls jemand die Warnsignale übersieht, halten ihn die Schranken auf.“ In diesem Fall klappte das nur bedingt. Es ist bereits der vierte große Vorfall im Weserauentunnel in diesem Jahr.

1. Im Februar war die linke Fahrspur der Röhre in Richtung Porta gesperrt worden, nachdem die linke Schranke bei einem Unfall zerstört worden war. Damals prallten zwei Autos ineinander, eines zerstörte dabei die Schrankenanlage am Eingang des Tunnels. (Lesen Sie dazu: Schwerer Unfall im Weserauentunnel.) Erst Ende April konnte die neue Schranke eingebaut und der Tunnel wieder vollständig freigegeben werden.

2. Anfang Juni war die rechte Fahrspur in Richtung Porta gesperrt worden, nachdem die Schranke bei einer Wartung einen Defekt aufwies.

3. Wenige Tage später prallte eine Frau mit ihrem Auto in die Absperrung und zerstörte die Schranke vollständig. Seitdem ist der Tunnel nur einspurig befahrbar, weil die neue Schrankenanlage noch angefertigt werden muss. Dies kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. mt




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