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Dank moderner Schutzkleidung für den Ernstfall gut gerüstet.

Sicherheit geht vor

BÜCKEBURG. Seit über einem Jahr werden die Feuerwehren der Stadt Bückeburg mit einer neuen Schutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger ausgestattet. Da die vorherige Bekleidung schon älter als zehn Jahre war und den neuen Standards in puncto Gewicht und Tragekomfort nicht mehr entsprach, haben sich die Verwaltung der Stadt Bückeburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg für das Modell „Swissguard“ der Firma S-GARD Schutzkleidung entschieden. Über den Umgang mit der neuen Bekleidung werden jetzt die Feuerwehren nach und nach informiert.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 12:19 Uhr
aktualisiert am 10.01.2019 um 19:00 Uhr

Michael Merboth zeigt den Einsatzkräften, wie sie das IRS-System in die Einsatzjacke einziehen und in dieser verstaut wird. Foto: pr.

BÜCKEBURG. Seit über einem Jahr werden die Feuerwehren der Stadt Bückeburg mit einer neuen Schutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger ausgestattet. Da die vorherige Bekleidung schon älter als zehn Jahre war und den neuen Standards in puncto Gewicht und Tragekomfort nicht mehr entsprach, haben sich die Verwaltung der Stadt Bückeburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg für das Modell „Swissguard“ der Firma S-GARD Schutzkleidung entschieden.

Über den Umgang mit der neuen Bekleidung werden jetzt die Feuerwehren nach und nach informiert. So ist ein Plus die verbesserte Wahrnehmung der Einsatzkräfte bei ungünstiger Witterung. Zusätzlich ist in dem Modell „Swissguard“ das IRS-System (Integrierte Rettungs- und Sicherungsschlaufen System) eingearbeitet. Das System dient zuerst der schnellen Selbstsicherung, kann aber auch dazu verwendet werden, sich im Notfall abzuseilen oder verletzte Einsatzkräfte zu retten.

Der Löschzug Nord, bestehend aus den Feuerwehren Meinsen-Warber-Achum und Rusbend, sowie weitere Kameraden der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt wurden 2018 mit der modernen Schutzkleidung ausgestattet und erhielten kürzlich durch die Mitarbeiter Michael Merboth und Manuel Balthasar von der Firma S-GARD Schutzkleidung eine Einweisung in das IRS-System.

Michael Merboth zeigt den Einsatzkräften, wie sie das IRS-System in die Einsatzjacke einziehen und in dieser verstaut wird. Foto: pr
  • Michael Merboth zeigt den Einsatzkräften, wie sie das IRS-System in die Einsatzjacke einziehen und in dieser verstaut wird. Foto: pr
Im praktischen Teil wird den Einsatzkräften das Arbeiten, wie z. B. das Halten und Zurückhalten mit dem IRS-System, erklärt. Foto: pr.
  • Im praktischen Teil wird den Einsatzkräften das Arbeiten, wie z. B. das Halten und Zurückhalten mit dem IRS-System, erklärt. Foto: pr.

Den Einsatzkräften wurde in einer theoretischen Einweisung erklärt, wie die Rettungsschlaufe in die Feuerschutzjacke eingezogen wird und diese verwendet werden soll. Die theoretische Einweisung wurde mit einem gemeinsamen Frühstück abgerundet.

In der praktischen Einweisung wurde den Einsatzkräften gezeigt, wie sie Kameraden in einem Atemschutznotfall schnell retten können. Zusätzlich wurde das Halten und Zurückhalten, welches die Kameraden auf Dächern oder in absturzgefährdeten Bereichen zur Sicherung anwenden, mit dem System erklärt.

An der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt wurde das Sichern an einer Leiter und im Korb gezeigt und anschließend von den Einsatzkräften angewendet. Zum Abschluss wurden in einer großen Runde noch offene Fragen beantwortet, mit der Hoffnung, dass das IRS-System nicht allzu oft eingesetzt werden muss.

In den vergangenen Monaten kam es im Stadtgebiet Bückeburg zu mehreren Wohnungs- und Gebäudebränden. Dabei wurde die moderne Schutzkleidung bereits unter starker Belastung gefordert, heißt es von der Feuerwehr. r




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