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Bückeburg setzt auf Landpartie & Co. und die Matthäuspassion – Corvey auf Jörg Immendorf

Sieben Schlösser werben um Gäste

Bückeburg. Nur wenige Kilometer liegen sie auseinander, sieben Schlösser der Weserrenaissance, die sich zur Vermarktung ihrer Geschichte und Kultur zum Verbund „Sieben Schlösser“ im Weser- und Leinebergland“ zusammengeschlossen haben – natürlich gehört Schloss Bückeburg dazu. Vertreter der sieben Schlösser – Schloss Fürstenberg, Schloss Marienburg, Schloss Hämelschenburg, Schloss Corvey, Schloss Bevern und die Stadt Hameln als Herz des „magischen Schlösserdreiecks“ – präsentierten jetzt, womit sie in den kommenden Monaten Zehntausende Besucher in die Region locken wollen. „Den Kulturtouristen so viel bieten, dass sie länger als eine Nacht bleiben wollen“ wie es Frank Lücke von der Hameln Marketing und Tourismus GmbH umriss.

veröffentlicht am 27.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

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Zu den Höhepunkten zählen dabei die Ausstellungen zum Maler Jörg Immendorf (1945-2007), dessen grafische Werke nahezu zeitgleich von August bis November in den Schlössern Bad Pyrmont und Corvey zu sehen sein werden. Dazu kommen Mopsrennen auf Schloss Fürstenberg, Gespensterführungen auf der Marienburg, die nachhaltige Bewirtschaftung eines Ritterguts in Hämelschenburg oder die Frage, ob Corvey 2014 zum Weltkulturerbe erklärt wird.

Schloss Bückeburg trägt – neben Landpartie, Ährensache und Weihnachtszauber – mit der Matthäuspassion am 1. März um 18 Uhr dazu bei, die Besucher in die Region zu locken. „Ein unglaubliches Echo“, so Schlossverwalter Alexander Perl, habe das Schloss auf die neu angebotenen Führungen „Hinter den Kulissen“. Insbesondere Einheimische, die zum letzten Mal vor 30 Jahren das Schloss besichtigt haben, würden in hellen Scharen kommen. Sehr bewährt habe sich zudem, auf Kinder und Familien zu setzen. Bei der drohenden Überalterung der Bevölkerung sei das der richtige Weg, schon früh eine Kundenbindung zu erreichen. Insbesondere Kindern müssten Erlebnisse geboten werden: „Kultur ist sonst eher langweilig.“ Und wies darauf hin, dass Bückeburg nicht mehr „so wirklich“ zum Weserbergland gehört. Weswegen auf Schloss Bückeburg auch immer in andere Richtungen und über Grenzen hinweg geschaut werde.




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