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Schaumburger Amnesty-Gruppe rückt Folteropfer in den Blickpunkt

„Skandal stoppen“

BÜCKEBURG. Die in Bückeburg angesiedelte Gruppe Schaumburg von Amnesty International hat den Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer in den Mittelpunkt einer Aktion gerückt. Am gemeinsam mit dem Bündnis für Familien auf dem Marktplatz eingerichteten Stand gab es jede Menge Informationen rund um das Thema.

veröffentlicht am 27.06.2016 um 13:39 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:42 Uhr

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Etwa, dass der Albtraum Folter für unzählige Menschen weltweit Realität ist. Amnesty dokumentierte Opferschicksale in mehr als 140 Ländern. „Trotz des absoluten Verbots ist Folter auf allen Kontinenten weit verbreitet“, legten die Standbetreiber dar. Regierungen quälten im Verborgenen oder lieferten Menschen in Länder aus, in denen ihnen Folter droht. „Dieser Skandal muss gestoppt werden.“

Folteropfer müssen unermessliches Leid erfahren, sie werden gedemütigt, traumatisiert und gebrochen. Obwohl bereits am 26. Juni 1987 die UN-Antifolterkonvention von 20 Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde, sind Folterungen von Frauen, Männern und sogar Kindern noch immer traurige Tatsachen. Um mehr Unterstützung für die Opfer einzufordern und auf die untragbaren Umstände aufmerksam zu machen, hat die UNO-Hauptversammlung 1997 den 26. Juni zum Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer erklärt.

Äußerungen der Schaumburger Aktivisten gemäß geht es an diesem Tag auch um den Schutz des Individuums und der Menschenwürde. Denn falls man zulasse, dass ein Mensch – selbst ein Kindesmörder oder ein Terrorist – zum vermeintlichen Schutz der Gesellschaft oder zu Abschreckungszwecken gefoltert werde, nehme man den Verlust der garantierten Menschenrechte jeder einzelnen Person in Kauf. Zahlreiche Interessierte nahmen das Angebot an, sich in weitere Unterschriftslisten einzutragen. Diese plädierten zum einen für das Beenden der Drangsalierung der Zivilgesellschaft in Indien und zum anderen, an den Bundesgesundheitsminister gerichtet, für eine angemessene Gesundheitsversorgung traumatisierter Flüchtlinge in der Bundesrepublik.BÜCKEBURG. Die in Bückeburg angesiedelte Gruppe Schaumburg von Amnesty International hat den Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer in den Mittelpunkt ihrer aktuellen Aktion gerückt. Am gemeinsam mit dem Bündnis für Familien auf dem Marktplatz eingerichteten Stand gab es jede Menge Informationen rund um das Thema.

Etwa, dass der Albtraum Folter für unzählige Menschen weltweit Realität ist. Amnesty dokumentierte Opferschicksale in mehr als 140 Ländern. „Trotz des absoluten Verbots ist Folter auf allen Kontinenten weit verbreitet“, legten die Standbetreiber dar. Regierungen quälten im Verborgenen oder lieferten Menschen in Länder aus, in denen ihnen Folter droht. „Dieser Skandal muss gestoppt werden.“

Folteropfer müssen unermessliches Leid erfahren, sie werden gedemütigt, traumatisiert und gebrochen. Obwohl bereits am 26. Juni 1987 die UN-Antifolterkonvention von 20 Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde, sind Folterungen von Frauen, Männern und sogar Kindern noch immer traurige Tatsachen. Um mehr Unterstützung für die Opfer einzufordern und auf die untragbaren Umstände aufmerksam zu machen, hat die UNO-Hauptversammlung 1997 den 26. Juni zum Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer erklärt.

Äußerungen der Schaumburger Aktivisten gemäß geht es an diesem Tag auch um den Schutz des Individuums und der Menschenwürde. Denn falls man zulasse, dass ein Mensch – selbst ein Kindesmörder oder ein Terrorist – zum vermeintlichen Schutz der Gesellschaft oder zu Abschreckungszwecken gefoltert werde, nehme man den Verlust der garantierten Menschenrechte jeder einzelnen Person in Kauf. Zahlreiche Interessierte nahmen das Angebot an, sich in weitere Unterschriftslisten einzutragen. Diese plädierten zum einen für das Beenden der Drangsalierung der Zivilgesellschaft in Indien und zum anderen, an den Bundesgesundheitsminister gerichtet, für eine angemessene Gesundheitsversorgung traumatisierter Flüchtlinge in der Bundesrepublik.




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