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Größte Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr entlässt Azubis ins Berufsleben

Spezialisten fürs Fluggerät

Bückeburg. Strahlende Gesichter an einer der größten Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr: Im Rahmen der jüngsten Freisprechung hat Brigadegeneral Uwe Klein den Absolventen an der Ausbildungswerkstatt Heer (H) die Prüfungszeugnisse überreicht. Damit endete für 23 Azubis nach dem erfolgreichen Ablegen der Prüfung vor den Prüfungsausschüssen der Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) in den Berufen „Elektroniker/in für luftfahrttechnische Systeme“ und „Fluggerätmechaniker/in Fachrichtung Instandhaltungstechnik“ die Lehrzeit.

veröffentlicht am 09.02.2016 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:41 Uhr

In den dreieinhalb Jahren am Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum, der ehemaligen Heeresfliegerwaffenschule, lernten die Auszubildenden die technischen Feinheiten moderner Luftfahrzeuge kennen und die damit verbundenen Herausforderungen beherrschen. Die dabei erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten mussten sie dabei im direkten Kontakt mit dem Fluggerät und den dazugehörigen Simulatoren unter Beweis stellen.

Die Übergabe der Zeugnisse fand gemeinsam mit den Familien und Freunden der Absolventen im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Hubschraubermuseum Bückeburg statt.

Zu der offiziellen Freisprechung begrüßte Regierungshauptsekretär Harald Habben, Leiter der Ausbildungswerkstatt H Bückeburg, den Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums und General der Heeresfliegertruppe Brigadegeneral Uwe Klein, die Leiterin des Bundeswehrdienstleistungszentrums Oberregierungsrätin Christine Rhein, stellvertretend für die Berufsbildende Schulen Rinteln Herrn Studiendirektor Dirk Schwarz sowie die Vertreter der Kooperationspartner TUIfly, HFTS und CAE Services.

In seiner Ansprache betonte Brigadegeneral Klein, dass die jungen Facharbeiterinnen und Facharbeiter nach der nun erfolgreich abgeschlossenen hochwertigen Ausbildung auf eigenen Beinen stehen und zukünftig eigenverantwortlich handeln werden. „Die Zeit der Lehre mag vorüber sein, die des Lernens aber Gott sei Dank hoffentlich noch lange nicht“, mahnte Klein und motivierte die Absolventen das erlernte Wissen als Basis für ein erfolgreiches Berufsleben zu nutzen, aber auch das Erlernte an zukünftige Generationen von luftfahrzeugtechnischem Personal weiterzugeben.

Die Ausbildungswerkstatt Heer in Bückeburg bildet mit jährlich bis zu 28 Ausbildungsplätzen für den Beruf „Fluggerätmechaniker Fachrichtung Instandhaltungstechnik“ und zwölf Ausbildungsplätzen für den Beruf „Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme“ zwei zukunftsträchtige und interessante Fachrichtungen im Bereich der Luftfahrt aus.

Mit insgesamt 160 Auszubildenden ist sie nicht nur eine der größten Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr, sondern zugleich auch der größte Ausbildungsbetrieb im Landkreis Schaumburg. Die hohe Nachfrage an Absolventen der Ausbildungswerkstatt H Bückeburg auch außerhalb der Bundeswehr zeugt von der hohen Qualität der dort absolvierten Ausbildung. rd




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