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Stadt investiert 65 000 Euro in neue Spielgeräte und Umgestaltung von Schulhöfen

Spielen wird noch spannender

BÜCKEBURG. 65 000 Euro will die Stadt 2019 in die Ausstattung ihrer vier Grundschulen investieren. Das ist bei den Haushaltsberatungen in der Sitzung des Schulausschusses deutlich geworden. Zwei neue Spielgeräte gibt es und der Schulhof der Grundschule Am Harrl wird entsiegelt und umgestaltet.

veröffentlicht am 26.11.2018 um 13:29 Uhr
aktualisiert am 26.11.2018 um 19:10 Uhr

Der Schulhof der Grundschule am Harrl soll entsiegelt und umgestaltet werden. 45 000 Euro stehen 2019 im Haushalt. Foto: Archiv
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. 65 000 Euro will die Stadt 2019 in die Ausstattung ihrer vier Grundschulen investieren. Das ist bei den Haushaltsberatungen in der Sitzung des Schulausschusses deutlich geworden.

Große Summen werden in Spielgeräte fließen, die auf den Schulhöfen aufgestellt werden und alte Geräte ersetzen. Die Grundschule Evesen erhält einen Niedrigseilgarten, der insgesamt knapp 11 000 Euro kostet. 7200 Euro steuert die Stadt als Zuschuss bei, 3600 Euro bringt der Förderverein auf. Die Grundschule im Petzer Feld erhält für knapp 13 000 Euro ein neues Spielgerät, hier steuert der Förderverein 4600 Euro bei.

An der Grundschule Am Harrl soll nach und nach der komplette Schulhof umgestaltet werden. „Derzeit wird ein Gesamtkonzept erarbeitet“, wie Fachgebietsleiter Christian Schütte mitteilte. In einem ersten Abschnitt soll 2019 für 45 000 Euro eine Fläche entsiegelt werden, auch der Bereich rund um das Baumhaus wird neu gemacht. Der Ausschussvorsitzende Andreas Paul Schöniger (WIR) warnte im Hinblick auf die anstehende Sanierung des Gebäudes davor, zu viel Fläche zu entsiegeln, und mahnte, daran zu denken, dass während der Sanierung eventuell Schulcontainer auf dem Schulhof aufgestellt werden müssen, um alle Kinder beschulen zu können. Die Sanierung soll im laufenden Betrieb erfolgen (wir berichteten).

Die im Mai in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hinterlässt ebenfalls Spuren im Schuletat. Insgesamt zwölf Laptops müssen neu beschafft werden, da Zeugnisse und Beurteilungen nicht mehr auf privaten Computern der Lehrer geschrieben werden dürfen, sondern nur noch auf schuleigenen Computern, die die Schule auch nicht mehr verlassen dürfen. Auch Lehrerpulte in den Klassenräumen müssen im Hinblick auf die DSGVO mit Schlössern aufgerüstet werden. Klassenbücher dürfen – wegen der darin enthaltenen personenbezogenen Daten – nicht mehr auf den Pulten liegen, sondern müssen weggeschlossen werden.

Im Bereich des Ergebnishaushaltes, aus dem die laufenden Ausgaben bezahlt werden, gibt es keine größeren Veränderungen. Knapp 100 000 Euro stehen im Bereich der schülerbezogenen Leistungen im Etat. Dazu gehören das Gastschulgeld von 28 000 Euro für die 19 Kinder aus Cammer, die in Petershagen zur Grundschule gehen, sowie Versicherungen, die pro Schüler abgerechnet werden und bei 655 Schülern insgesamt 50 000 Euro ausmachen. 24 500 Euro fließen in die Kreisschulbaukasse.

Im Bereich der Betriebskosten – Gesamtbudget 1,233 Millionen Euro – erhält die Stadt 28 000 Euro vom Land Niedersachsen für die Kosten der Inklusion, also der Beschulung beeinträchtigter Kinder in Regelschulen. Die Mittagsverpflegung ist mit knapp 169 000 Euro kalkuliert. Die Betriebsaufwendungen, unter die unter anderem die Beschaffung von Kreide fällt, sind mit 54 000 Euro kalkuliert.rc




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