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Für Skywalker oder Fitness-Point auf dem Quartiersplatz Falkingsviertel

Spielplatz für Senioren kommt

Bückeburg (rc). Die Stadt erhält früher als erhofft und erwartet eine „Einrichtung von Erwachsenen-Spielgeräten“ auf dem Quartiersplatz im Falkingsviertel im Sanierungsgebiet Hannoversche Straße. Möglich wird es dadurch, dass dieser Platz und seine Gestaltung aus Zuschüssen des Städtebausanierungsprogramms finanziert werden, also Bund und Land zwei Drittel der Kosten von geschätzt 20- bis 25 000 Euro beisteuern werden. Eine entsprechende Festlegung auf den Standort wurde am Mittwochabend nach kurzer Debatte einstimmig im Ausschuss für Jugend und Familie getroffen, nun soll sich ein Arbeitskreis bis zum kommenden Frühjahr um die Aufstellung eines Konzeptes kümmern und entsprechende Spielgeräte für Erwachsene in Augenschein nehmen, so wie sie zum Beispiel schon auf einem Platz in Garbsen stehen.

veröffentlicht am 26.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:41 Uhr

Diskutiert worden war dieses Vorhaben im Ausschuss bereits 2008 und 2009. Damals hatte sich der Ausschuss angesichts der klammen Kassen der Stadt wenig Hoffnung gemacht, dieses Vorhaben in absehbarer Zeit realisieren zu können, zumal mit der Schimmelwiese im Bereich der alten Schlossremise oder aber dem Palaisgarten Standorte favorisiert worden waren, wo es keinerlei Zuschüsse gegeben hätte und sich Stadtverwaltung sowie Ausschuss auf Sponsorensuche hätten begeben müssen. Nun wurde der Vorschlag unterbreitet, den Quartiersplatz als Standort zu nehmen und damit in den Genuss von Fördermitteln zu kommen.

Ein Vorhaben, das im Ausschuss auf breite Zustimmung stieß, auch wenn einige Ratsherren meinten, dass der Platz etwas außerhalb liege und näher an der Innenstadt liegen müsse, so etwa der CDU-Ratsherr Dieter Wilharm-Lohmann. Dagegen argumentierte der Grünen Ratsherr Bernd Schierhorn, dass der Quartiersplatz mitten in einem Wohngebiet liege und leicht zu erreichen sei. Hinzu komme, dass im Bereich des Quartiersplatzes zwei Seniorenwohnanlagen geplant seien: „Das passt zueinander, wir sollten es einfach mal versuchen.“ Die Geräte dort seien als Anfang zu verstehen, so die Ausschussvorsitzende Anka Knechtel (SPD). Später könnten an weiteren Stellen des Stadtgebietes solche Plätze oder aber Geräte aufgestellt werden. „Wir sollten das als Chance begreifen.“

Zuvor hatte Stefan Reineke von der Stadtverwaltung erörtert, dass bereits 2030 jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt sei und es in dieser Altersgruppe einen Trend hin zu Outdoorsportarten gebe. In Zukunft würden Senioren vermehrt Frei- und Grünflächen der Städte nutzen, hier könne Bückeburg eine Vorreiterrolle übernehmen.

Mehrere Geräte stellte die Stadtverwaltung vor. Sie tragen Namen wie Drehteller, Skywalker, Fitness-Point oder Massage-Gerät. Sie alle sehen aus wie Spielgeräte und haben eins gemeinsam: Sie sollen Senioren zu Bewegung, Gymnastik und körperliche Fitness verleiten.




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