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Bundestagsabgeordnete Katja Keul zu Besuch bei CAE in Achum

Trauma-Patienten-Simulator für Rettungskräfte

BÜCKEBURG. Auf Einladung besuchte die heimische Bundestagsabgeordneten Katja Keul, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, jetzt die Firma CAE in Achum, die in der Region für ihre Flugsimulatoren im Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum bekannt ist. Die Firma erweitert ihr Portfolio nun auch im „Health Care Bereich“.

veröffentlicht am 15.10.2020 um 13:01 Uhr
aktualisiert am 15.10.2020 um 17:30 Uhr

Zu Vorführungszwecken hatten Geschäftsführer Niels Kröning und sein Mitarbeiter Torsten Ksoll ihren Trauma-Patienten-Simulator, Caesar genannt, mitgebracht. Mit seiner Hilfe können Katastrophenfälle nachgestellt und medizinisches Personal auf Ernstfälle vorbereitet werden.

Mit Hilfe von Caesar kann Stressresilienz und Muskelgedächtnis für den Ernstfall trainiert werden. Caesar sieht nicht nur wie ein Mensch aus, sondern ist mittels Simulatoren und moderner Technik in der Lage, direkt auf Behandlungen zu reagieren. So komme niemand zu schaden und was noch viel wichtiger sei, er vermittele Routine und Sicherheit, erklärt Ksoll die Vorteile des Simulators.

„Bei der Ausbildung von medizinischem Personal kann ich mir vorstellen, dass Simulatoren wie Caesar diese ergänzen können. Aber Praxiserfahrung ist unersetzlich“, ist sich Keul sicher. Jedoch sei sie überrascht, wie echt das Ganze wirke. Es bleibe ja immer zu hoffen, dass der Ernstfall nie eintreten werde. Aber je besser die Erstversorgung vor Ort erfolgen könne, desto effizienter könne geholfen und Leben gerettet werden.

Auch im Hinblick auf das Unfallgeschehen an der A 2 und die hohe Belastung für die dortigen Einsatzkräfte, könnten zukünftig Trauma-Patienten-Simulatoren eventuell auch für den Landkreis Schaumburg interessant sein. „Auch wir sehen eben diese Anwendungsgebiete für den Bereich der zivilen und staatlichen Rettungskräfte. Das Training mit Caesar ist bei den jeweiligen Kunden vor Ort möglich, inklusive Ausbilder“, erklärt Kröning. Und dies sei auch unter Berücksichtigung der COVID Hygienemaßnahmen möglich.




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