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Heinz Böhne nennt Auswüchse des Spitzensports

Turnerschaft Rusbend: Chef kritisiert Fußball-WM in der Wüste

RUSBEND. Heinz Böhne hat Auswüchse des Spitzensports kritisiert. Doping, Ausraster hoch bezahlter Stars sowie Olympiade und Fußball-Weltmeisterschaft gaben dem Vorsitzenden der Turnerschaft Rusbend Anlass zu Beanstandungen.

veröffentlicht am 12.03.2019 um 12:27 Uhr

Heinz Böhne (von links) zeichnete Silke Hansel und Manfred Wehmeyer für jeweils 50-jährige Mitgliedschaften aus. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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RUSBEND. Die Olympischen Spiele würden immer teurer und verursachten unfassbare Schäden an Infrastruktur und Natur. „Und das alles nur, um noch mehr Geld zu scheffeln, das sich ganz wenige Akteure in die Taschen wirtschaften“, meinte Böhne während der im Hotel/Restaurant „Schäferhof“ veranstalteten Hauptversammlung. Zudem sei die Vergabe einer Fußball-WM in die Wüste kaum nachvollziehbar.

„Dies alles tut uns Sportlern weh, darf uns als Verein aber nicht von unserer Aufgabe abhalten, den Menschen vor Ort ein bezahlbares Sportangebot zu unterbreiten“, erläuterte der Chef der 1928 als Arbeiterturn- und Sportverein gegründeten Gemeinschaft. Glücklicherweise gelinge das in der Turnerschaft immer noch recht gut, was auch in den Bereichten der neun Sportsparten zum Ausdruck kam. Da sich zudem in der von Julia Nöther verwalteten Vereinskasse ein Überschuss von rund 1800 Euro (bei Einnahmen von rund 37 000 Euro) fand, stand der einstimmigen Entlastung des Vorstandes nichts im Weg.

In der Abteilung „Ehrungen“ des mit rund 500 Mitgliedern drittgrößten Bückeburger Sportvereins galt das besondere Interesse den langjährigen Turnerschaftlern Luzie Koch und Elke Bergmann-Rabe (jeweils 25 Jahre), Hartmut Könemann (40 Jahre) sowie Silke Hansel, Ralf Everding, Reinhard Everding, Rolf Forster und Manfred Wehmeyer (jeweils 50 Jahre).




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